zur Navigation springen
Ludwigsluster Tageblatt

16. Dezember 2017 | 15:56 Uhr

Neustadt-Glewe : Die etwas andere Sitzung

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Der Bauausschuss Neustadt-Glewe tagte in der Grundschule. Auch der Finanzausschuss beriet nochmals zum Haushalt 2017

von
erstellt am 25.Jan.2017 | 23:00 Uhr

Für sie liegt die Schulzeit schon einige Zeit zurück. Doch bei dem einen oder anderen kehrte an diesem Abend vielleicht die Erinnerung daran zurück.

Die Mitglieder des Bauausschusses Neustadt-Glewe trafen sich jetzt nämlich an einem ungewöhnlichen Ort zu ihrer Sitzung: In der Grundschule „Johann Wolfgang von Goethe“ – aus gutem Grund. Denn es ging an diesem Abend auch um die weitere Sanierung des Schulgebäudes. So konnten die Ausschussmitglieder gleich vor Ort sehen, worüber sie an diesem Abend beraten wollten.

Silvia Neumann vom Bauamt Neustadt-Glewe: „Wir müssen noch mit zwei Bauabschnitten nachziehen. Dabei geht es um die weitere Verbesserung der Lernbedingungen für die Kinder.“ Konkret sollen in diesem Jahr die Klassenräume renoviert und die Akustik hier durch eine entsprechende Deckenverkleidung verbessert werden. 120  000 Euro sind dafür vorgesehen.

Schulleiterin Susanne Heering gestern gegenüber SVZ: „Es geht darum, dass die Kinder dank eines Schallschutzes ihre Lehrer vorne besser hören können und natürlich auch umgekehrt.“ Die Arbeiten könnten in den Sommerferien durchgeführt werden. Endgültig entscheiden muss darüber schließlich die Stadtvertretung auf ihrer Sitzung am 23. Februar. Dann soll der Haushalt 2017 beschlossen werden. 2018 dann, so die derzeitigen Planungen, sollen die Sanitäranlagen in der Schule für rund 90  000 Euro saniert werden.

Bereits seit 2012 gab es an und in der Schule Arbeiten für insgesamt über 750  000 Euro. So wurden u. a. Dach und Fassaden sowie das Erdgeschoss, der Flur saniert, ebenso die Sporthalle (SVZ berichtete).

Wie der Bauausschuss, empfahl auch der Finanzausschuss auf seiner Sitzung, besagte 120  000 Euro für die weitere Sanierung der Grundschule in den Haushalt einzustellen.

Finanzausschuss-Mitglied Sebastian Tappe (CDU) brachte hier noch ein Thema ins Gespräch, das indirekt ebenfalls mit der Grundschule in Zusammenhang steht: den Hort. Dieser, so Sebastian Tappe, sei mit 154 Kindern überbelegt.

Dem widersprach am Mittwoch Bürgermeisterin Doreen Radelow gegenüber SVZ. „Der Hort ist nicht überbelegt. Das wurde uns im Dezember im Kuratorium durch den Träger und am heutigen Mittwoch erneut durch den Träger bestätigt. Es gibt eine entsprechende Betriebserlaubnis durch den Landkreis und jedes Kind, das einen Hortplatz braucht, bekommt auch einen solchen.“

Der Hort sei auch „ziemlich baufällig“, so Sebastian Tappe auf der Ausschusssitzung. Eine „Machbarkeitsstudie“ soll nun Möglichkeiten aufzeigen, das Problem zu lösen. Der Finanzausschuss gab eine entsprechende Empfehlung an die Stadtvertretung. Wenn diese den Beschluss dazu fasst, müsste die Verwaltung besagte Studie in Auftrag geben.

Sebastian Tappe: „Die CDU-Fraktion wird jetzt den Antrag formulieren. Die Studie muss aufzeigen, ob eine Sanierung beziehungsweise Erweiterung des Hortes am jetzigen Standort möglich ist, der Hort in die Grundschule integriert oder aber über einen Neubau nachgedacht werden sollte.“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen