Neustadt-Glewe : Die etwas andere Perspektive

Neustadt-Glewe aus der Vogelperspektive: Sören Eberhardt-Biermann und Britta Kley bereiten die Vernissage vor.
Neustadt-Glewe aus der Vogelperspektive: Sören Eberhardt-Biermann und Britta Kley bereiten die Vernissage vor.

Am Sonntag wird die Ausstellung „Neustadt aus der Luft“ von Sören Eberhardt-Biermann in der Burggalerie eröffnet

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09. Juni 2018, 16:00 Uhr

Sören Eberhardt-Biermann trägt sie immer bei sich, egal, wo der Fotograf gerade unterwegs ist. Gemeint ist seine kleine, faltbare Drohne. Mit dieser Technik hat er auch die Luftaufnahmen von Neustadt-Glewe und Umgebung gemacht. Jetzt werden die Fotografien in der Burggalerie in Neustadt-Glewe präsentiert – „Neustadt aus der Luft“ lautet der Titel der neuen Ausstellung. Am morgigen Sonntag wird sie um 11 Uhr eröffnet.

Gemeinsam mit Britta Kley, der Verantwortlichen für Burg, Museum und Stadtinformation in Neustadt-Glewe hängt Sören Eberhardt-Biermann die Bilder auf. Britta Kley könne sich gar nicht entscheiden, welches der Fotografien ihr am besten gefallen. „Sie sind alle so schön.“ Eines aber sticht hervor: Eine große Panorama-Aufnahme von Neustadt-Glewe aus der Luft. Nicht in Farbe, sondern in Schwarz-Weiß.

Fotografiert, das hat Sören Eberhardt-Biermann irgendwie schon immer. Bereits als Kind – noch analog. „Ich habe die Bilder damals noch selbst entwickelt“, erzählt er beim Aufhängen der 40 Bilder. Sein Vater habe damals ein kleines Fotolabor für den Junior eingerichtet, mit Rotlichtlampe und allem drum und dran. „Doch heute möchte ich es nicht mehr missen, mit Speicherkarte in der Kamera zu fotografieren“, sagt der Neustädter. Schon eimmal hat der Fotograf in der Burggalerie seine Werke präsentiert – damals eine Porträtausstellung. Eine solche sollte es jetzt auch wieder werden. Doch als im April 2014 die Drohne sein Eigen wurde, war die Leidenschaft entflammt. Zahlreiche Luftaufnahmen von Neustadt sind entstanden. „Es sind so viele Strukturen und Winkel erkennbar aus der Vogelperspektive“, sagt Britta Kley. „Das ist so immer gar nicht zu sehen.“ Die etwas andere Perspektive auf Neustadt-Glewe können sich alle Interessierten von morgen bis zum 17. September anschauen.

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