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Ludwigsluster Tageblatt

19. Oktober 2017 | 07:41 Uhr

Dömitz : Die erste Adresse für Elbe-Radler

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Sie hat Angela Merkel durch die Festung geführt und mit Jörg Pilawa an der Elbe gepicknickt: Marina Möller freut sich auf Dömitz-Besucher

von
erstellt am 07.Feb.2015 | 07:00 Uhr

Sie hat Maschinenbau in Neustadt-Glewe gelernt, später als Sekretärin in der Konservenfabrik in Conow gearbeitet, war danach in der Neu Kalisser Papierfabrik Technische Zeichnerin bevor sie nochmal in die Lehre ging und als Gärtnerin in Heidhof anfing. Als sich die Grenze öffnete, zog es Marina Möller nach Dömitz. Mit einem Konzept für Tourismus bewarb sie sich bei der Stadtverwaltung. Seitdem leitet sie die Tourist-Info, empfängt Gäste und vermittelt Unterkünfte. „Ein Traumjob“, sagt sie. „Nichts macht mehr Spaß als Menschen für unsere Region zu begeistern.“ Der Fernsehmoderator Jörg Pilawa hat die Tourist-Fachfrau schon zum Picknick an die Elbe eingeladen und auch der Kanzlerin Angela Merkel ist Möller auf der Festung begegnet. „Es wird nie langweilig“, sagt sie. „Jeden Tag treffe ich auf spannende Menschen.“ Redakteurin Katharina Hennes beantwortet die Wehningerin die SVZ-Fragen zum Wochenende.

Haben Sie ein Lebensmotto? Man bleibt jung, solange man noch lernen, neue Gewohnheiten annehmen und Widerspruch ertragen kann. Das ist nicht von mir, sondern von Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach.
Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
In meiner Hängematte. Sommer wie Winter in meinem Garten, leicht zu erreichen, ohne weit reisen zu müssen.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Als Schulmädchen fürs Streichen eines grünen Scheunentores.
Und wofür haben Sie es ausgegeben?
Ich habe es nicht ausgegeben, sondern tapfer gespart für ein Moped.
Wo findet man Sie am ehesten?
Sechs Tage in der Woche in der Dömitz-Information.
Was stört Sie an anderen?
Gleichgültigkeit, Zynismus und Boshaftigkeit.
Wer ist Ihr persönlicher Held?
Gibt es für mich gar nicht. Die Welt hat schon so viele großartige Menschen gesehen, dass ich mich daran erfreue, dass sie immer wieder da sind.
Was würden Sie gerne noch können?
Ein Flugzeug starten, lenken, landen.
Was bedeutet Ihnen persönlich Glück?
Zufriedenheit.
Wen würden Sie gern mal treffen?
Putin. Aber ernsthaft!
Was findet man immer in Ihrem Kühlschrank?
Käsespezialitäten und ich muss gestehen süße Sahne.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Neuigkeiten aus Wissenschaft und Technik.
Welches Buch lesen Sie gerade?
„Was wir nicht haben, brauchen wir nicht“ von Max Moor.
Wenn Sie kochen oder essen gehen, welche Küche bevorzugen Sie?
Die mediterrane Küche. Mit allen Sinnen.
Worauf könnten Sie niemals verzichten?
Eine gute Tasse Tee in Gemütlichkeit.
Welchen Traum wollen Sie sich noch erfüllen?
Bevor das Alter nicht mehr mitspielt, noch mal eine schöne Ski-Abfahrt in den Hochalpen.
Wenn sie drei Wünsche frei hätten...
Drei reichen leider nicht. Aber nehmen wir mal die Klassiker, Frieden überall und für alle Gesundheit und langes Leben in Wohlstand.
Können Sie sich mit nur einem Wort beschreiben?
Beim besten Willen nicht.
Was war Ihr schönstes Geschenk und von wem haben Sie es bekommen?
Von meiner Mutter letzten Winter: Eine Einladung zum Schlittschuhlaufen mit meiner Tochter und Enkeltochter.
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönsten Erinnerungen?
Da fällt mir gar nichts ein. Musik war wohl Nebensache.
Verraten Sie uns etwas, was kaum jemand von Ihnen weiß?
Ich habe schon mal eine Elbe-Elfe gesehen.
Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen?
Gerald Steinfatt vom Gewerbeverein Malliß. Dort wird Interessantes für die Mallißer gemeinsam mit der Seniorenunion des Ortes angeboten, so das Schulwaldprojekt.

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