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Ludwigsluster Tageblatt

17. Oktober 2017 | 06:11 Uhr

Eldena : Die Bundesliga nicht verpassen

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Robér Balmer spielt seit seiner Kindheit in Eldena Fußball / Beruflich verwirklicht er sich im Bereich der medizinischen Pflege

von
erstellt am 22.Jul.2016 | 21:00 Uhr

Dem Fußball und seinem Verein – dem LSV Schwarz-Weiß Eldena – ist Robér Balmer seit seiner Kindheit treu. Beruflich hat er sich während seiner Zeit bei der Bundeswehr noch einmal völlig neu orientiert. Er arbeitete als Rettungsassistent, war in der Notaufnahme tätig, leitete ein Labor. Und schließlich wollte er auch nach seinem Abschied von der Truppe im medizinischen Pflegebereich bleiben. Er machte seinen Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen und qualifizierte sich zum zertifizierten Pflegeberater.

„Viele Menschen wissen nicht, welche Hilfsmittel es gibt, wo man sie bekommt und wer sie bezahlt“, hat Robér Balmer, der vor anderthalb Jahren das Sanitätshaus Ludwigslust in der Schweriner Straße eröffnete, festgestellt. Der 1. Gesundheitstag, den er mit Unterstützung weiterer Partner am Sonnabend, dem 30. Juli, auf dem Gelände veranstaltet, soll bei der Aufklärung helfen. Von 10 bis 17 Uhr können sich Interessierte informieren und Hilfsmittel ausprobieren.

Ob in Diensten der Bundeswehr oder als Geschäftsführer des Sanitätshauses, ob in Hamburg oder in Techentin wohnend – für den Fußball und den LSV Schwarz-Weiß Eldena findet Robér Balmer (fast) immer Zeit. Fürs Training und für die Punktspiele der Alten Herren. Ansonsten verbringt der 36-Jährige die wenige Freizeit, die ihm bleibt, gern mit seiner Familie, mit seinen sechs und zehn Jahren alten Töchtern. „Ich gehe auch gern mal laufen und Rad fahren“, sagt er. „Und natürlich Fußball spielen.“ Redakteurin Kathrin Neumann stellte Robér Balmer, der in Eldena aufwuchs und nach zehn Jahren in Hamburg nach Ludwigslust und schließlich Techentin zog, die Sonnabendfragen.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Zu Hause bei meiner Familie.
Was würden Sie als Bürgermeister von Ludwigslust sofort verändern?
Diese Frage ist schwer zu beantworten. Ich glaube, viele Menschen würden einiges sofort ändern wollen. Aber über einen Kinderspielplatz in Techentin würde ich sicher nachdenken.
Wo kann man Sie am ehesten treffen?
Wenn ich zu Hause bin, bin ich sehr viel draußen und arbeite an unserem Haus. Dort gibt es immer was zu tun.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Bei der Ferienarbeit in einem Getreideunternehmen.
Und wofür haben Sie es ausgegeben?
Das kann ich heute gar nicht mehr sagen.
Was stört Sie an anderen?
Unpünktlichkeit.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Mit meinen Kindern über eine Wasserschlacht beim Baden.
Was Unvernünftiges haben Sie zuletzt getan?
Ich bin mit meinen Kindern in einen Kirschbaum geklettert und habe nicht darüber nachgedacht, dass dabei auch etwas passieren könnte.
Wer ist Ihr persönlicher Held?
Einen persönlichen Helden gibt es bei mir nicht. Mich inspirieren Menschen, die etwas bewegen und sich sozial engagieren.
Welches Buch lesen Sie gerade?

Leider habe ich momentan keine Zeit, um ein Buch zu lesen, da ich meine gesamte Zeit meiner Familie, meinen Eltern und meiner Arbeit widme. Aber ich hoffe, dass sich irgendwann wieder Zeit dafür finden wird.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Ich versuche am Sonnabendabend die Zusammenfassung der Bundesliga nicht zu verpassen.

Was bedeutet für Sie Glück?
Glück bedeutet für mich, mit meiner Familie zusammen zu sein und zu wissen, dass alle gesund, glücklich und zufrieden sind.
Wenn Sie drei Wünsche frei hätten – was würden Sie sich wünschen?
Glück, Gesundheit, Frieden.
Wen würden Sie gerne mal treffen?
Ich würde mich mit mehreren Menschen gern mal treffen, um mich mit ihnen über Themen auszutauschen, die wichtig sind auf dieser Welt. Zum Beispiel mit Herrn Gröhe (Bundesgesundheitsminister, d. Red.) würde ich mich gern über unser Gesundheitssystem unterhalten.

Wenn Sie nicht selbst kochen: Was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Wenn ich essen gehe, bin ich sehr spontan und finde mich in jeder nationalen Küche zurecht. Ich bin da sehr offen, ob in der griechischen, italienischen, chinesischen oder in der deutschen Küche.
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
Es gibt viele Lieder, mit denen ich schöne Erinnerungen verbinde. Sei es Udo Lindenbergs „Cello“ oder Herbert Grönemeyers „Mensch“.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Meine größten Geschenke sind meine beiden Kinder.
Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Träume… viele Ecken in dieser schönen Welt noch zu sehen.
Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen?

Unserem Landtagskandidaten Dirk Friedriszik.






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