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Ludwigsluster Tageblatt

18. November 2017 | 00:15 Uhr

Dömitz : Dicke Freundschaft besiegelt

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Amt Dömitz-Malliß feiert sein Zehnjähriges mit großer Freundschaftszeremonie im Standesamt / Tag der offenen Tür im Rathaus

von
erstellt am 17.Mai.2014 | 07:00 Uhr

Mit einer feierlichen Zeremonie im Standesamt hat gestern das Amt Dömitz-Malliß sein zehnjähriges Bestehen gefeiert. Melissa und Bennet aus der zweiten Klasse tauschten vor Standesbeamtin Marika Hoedt Ring und Armband als Zeichen ihrer Freundschaft aus. Das Publikum jubelte, Luftballons stiegen in den Himmel, Seifenblasen flogen und weiße Tauben flatterten über das Kinderpaar.

Ganz so festlich ging es vor zehn Jahren nicht zu, als sich die beiden Ämter Dömitz und Malliß zusammenschlossen. „Hurra haben wir damals nicht geschrien“, erinnerte sich Amtsvorsteher Burkhard Thees gestern. „Beide Ämter hatten sich gut eingelebt und eingerichtet. Da war nicht jeder für Neues offen.“ Der Kompromiss, den Verwaltungssitz nach dem Zusammenschluss an beiden Standorten zu erhalten, hielt nicht lange. Zwei Jahre später schon, zog die Verwaltung im Sommer 2006 komplett nach Dömitz.

Thees, seit fünf Jahren ehrenamtlicher Amtsvorsteher, erinnert sich an viele Höhepunkte. „Die Einführung der Doppik war einer. Da waren wir Vorreiter in der Region. Das hat uns weit und breit bekannt gemacht.“ Thees ist gern Amtsvorsteher von Dömitz-Malliß. „Wir haben viel Gutes erreicht und bekommen dafür auch ein positives Feedback vom Bürger.“ Er sei stolz auf die Infrastruktur. „Arzt, Apotheker, Geschäfte und so viele engagierte Vereine im Ort - das müssen wir unbedingt erhalten.“

Zum zehnjährigen Bestehen öffnete die Amtsverwaltung gestern ihre Bürotüren an beiden Standorten am Slüterplatz und in der Goethestraße. Besucher hatten auch die Möglichkeit, sich im sanierten Rathaus umzuschauen. Die Bibliothek im Erdgeschoss öffnete das erste Mal, und auch die Touristinformation ist seit gestern wieder an ihrem ursprünglichen Platz. Mitarbeiterin Marina Möller hat hier allein in den ersten Stunden etliche Besucher begrüßt. Auch Bürgermeisterin Renate Vollbrecht war erstaunt über den Ansturm am Morgen. Sie und ihr Stellvertreter Gerhard Hampel führten die Gäste durch das behindertengerechte Gebäude. Auch die Ziegers aus Neu Kaliß. „Wir sind neugierig auf das Rathaus gewesen und wollten uns im Amt über die Briefwahl informieren“, sagt Andreas Zieger. Von der festlichen Zeremonie auf dem Hinterhof wusste er nichts. „Das war schöne Überraschung.“

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