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Ludwigsluster Tageblatt

11. Dezember 2017 | 23:51 Uhr

Ludwigslust : Der Natur in die Karten geschaut

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Ausstellung „Skizzen einer Landschaft“ im Schlosspark eröffnet. Open-Air-Schau bis Oktober

svz.de von
erstellt am 29.Mai.2016 | 18:28 Uhr

„Wir begannen unser Projekt an einem der kältesten Wintertage bei minus 17 Grad und arbeiteten uns Stück für Stück im Biosphärenreservat Schaalsee durch. Es ist schön zu sehen, was in der Naturfotografie alles möglich ist“, sagt Volker Bohlmann, SVZ-Redakteur und Mitglied der „Gesellschaft Deutscher Tierfotografen“ am Sonnabend auf der Eröffnung der neuen Outdoor-Ausstellung „Skizzen einer Landschaft“. Zirka 30 Fotografien aus dem Schutzgebiet zeigen die Schönheit und Vielfalt der Fauna und Flora. Es seien während dieser Zeit mindestens 3000 Aufnahmen entstanden, sagt Volker Bohlmann und schmunzelt. Dass aus einer anfangs kleinen Idee so ein gelungenes Projekt werden würde, hätte er sich nie vorstellen können.

Auch Landwirtschaftsminister Till Backhaus gesteht auf der Eröffnungsveranstaltung, dass auch er sehr begeistert von den Fotografien sei. „Jedes dieser Bilder erzählt seine eigene Geschichte. Und diese Ausstellung zeigt auf, welche Arten- und Naturvielfalt es in unserem Bundesland gibt. Hier wird einem wieder in Erinnerung gerufen, welch große Rolle unsere Natur spielt. Dass wir sie schützen und gerade für die nachfolgende Generation erhalten müssen.“

So sieht es auch Ludwigslusts Bürgermeister Reinhard Mach: „Mecklenburg-Vorpommern ist einfach mit vielen Naturreichtümern gesegnet. Ich freue mich, dass es uns in einer guten Zusammenarbeit gelungen ist, diese Ausstellung in unsere Region zu holen. Ich hoffe, unsere Einwohner und auch die Touristen werden dadurch mehr Interesse daran finden, die heimische Umwelt zu erkunden.“ Selbst Schwerins Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow zöge es in Erwägung, diese Ausstellung Ende des Jahres in die Landeshauptstadt zu holen.

„Wenn man in so einer atemberaubenden Landschaft zuhause ist, fällt es einem mitunter schwer, die versteckten Details der Natur noch zu erkennen. Dabei ist sie an Fantasie und Fantastik gar nicht mehr zu überbieten“, betont Klaus Jarmatz, Leiter des Biosphärenreservatsamtes in Zarrentin. Auch Henrik Wegener als Ideengeber, die Ausstellung nach Ludwigslust zu holen, ist begeistert. „Ob man nun morgens um sechs Uhr mit seinem Hund hier entlang spaziert und sich die Aufnahmen ansieht, oder abends um acht. Es herrscht immer eine anderer Atmosphäre. Ein Besuch lohnt sich zu jeder Tages- und Nachtzeit.“


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