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Ludwigsluster Tageblatt

24. September 2017 | 21:37 Uhr

Ludwigslust/Lübtheen : Der Geschmack der Kindheit

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Fred Wegert aus Ludwigslust organisiert seit zehn Jahren Bustouren in die Region. Ausflüge erfreuen sich großer Resonanz

svz.de von
erstellt am 15.Feb.2017 | 05:00 Uhr

In den nächsten drei Tagen macht am Vormittag jeweils ein Bus aus Ludwigslust in Lübtheen Halt. 70 wissbegierige Reiselustige nehmen dann immer die Stadt in Beschlag. Seit zehn Jahren organisiert Fred Wegert aus Ludwigslust diese Touren, um seinen Gästen die Schönheiten der Region näher zu bringen und sie an den Geschmack der Kindheit zu erinnern. „Angefangen habe ich seinerzeit mit einem Bus, heute sind es vier. In diesem Jahr haben wir uns im Winter vorgenommen, die Lindenstadt Lübtheen näher unter die Lupe zu nehmen. Darauf habe ich mich vorbereitet und kann den Reisegästen im Einzelnen auch noch Erläuterungen geben“, erzählt Reiseleiter Fred Wegert gestern nach dem ersten Busstop nahe der Kirche.

Fred Wegert ist Inhaber der Ludwigsluster Firma Herud und Wegert GmbH, die er zusammen mit Axel Herud führt. Die Beiden wollen ihren Gästen die Bedeutung der regionalen Erzeugung und Vermarktung deutlich machen.

„Wir begannen vor zehn Jahren unseren Gästen zu zeigen, wo die Äpfel wachsen, die wir in unserem Geschäft anbieten. So fingen die Busfahrten an“, erzählt der Reiseleiter weiter.

In diesem Spätwinter steht die Lindenstadt Lübtheen auf dem Reiseprogramm, weil es dort nach seinen Worten allerhand zu entdecken gibt. Die Busbesatzungen werden auf drei Gruppen aufgeteilt, die im Wechsel, einen Stadtrundgang unternahmen, das Heimatmuseum besichtigten und die Kirche besuchten. Das gemischte Publikum aus der Ludwigsluster Region zeigte sich durchaus angetan vom Tagesprogramm in Lübtheen, vom Mittagstisch in Laave, Amt Neuhaus, und vom Nachmittag in Grabow und im dortigen Schützenhaus mit Live-Musik.

Fred Wegert hat sich als Diplom-Obstbauer auf Apfelsorten spezialisiert. „Wir legen Wert darauf, dass vor allem alte Sorten wieder ihren Weg in die Gärten finden, weil die meistens nicht so empfindlich sind und weniger Pflanzenschutz brauchen. Ich denke dabei zum Beispiel an die Sorte ,Kaiser Wilhelm’, oder ,Prinz Albrecht von Preußen’. Es gibt sogar welche, die aus unserem Landkreis stammen, wie ,Fürst Blücher’ oder ,Grand Richard’. Wir beraten die Menschen und erinnern sie an die Geschmäcker ihrer Kindheit“, erzählt Fred Wegert .

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