Ludwigslust : Defekte Ölsperre musste erneuert werden

Ölhavarie auf Ludwigsluster Kanal hielt die Einsatzkräfte der Feuerwehren und Mitarbeiter der Unteren Wasserbehörde auch gestern in Atem

svz.de von
14. März 2014, 12:59 Uhr

Die Ölhavarie im Ludwigsluster Kanal hielt die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Mitarbeiter des Landkreises auch gestern noch in Atem. Bis zum Mittag waren Feuerwehrleute vor Ort. Eine der Ölsperren im Auslauf des Regenwasserkanals in der Wöbbeliner Straße gegenüber dem Verwaltungsgebäude des Amtes Ludwigslust-Land funktionierte nicht, am Abend zuvor hatten aufmerksame Bürger die Behörden darüber informiert, dass sich auf dem Wasser erneut ein Ölfilm gebildet hatte. „Nach unseren Erkenntnissen war aber nicht neues Öl aus der Ausgangsquelle in den Kanal gelangt“, erklärte gestern Mittag Andreas Bonin, Sprecher des Landkreises Ludwigslust-Parchim auf SVZ-Nachfrage. Die Feuerwehr habe die Ölsperre in diesem Bereich wieder schlüssig gemacht. „Bis gestern Vormittag war der Zustand so, dass keine weiteren Aufälligkeiten zu verzeichnen waren.“ Eine Spezialfirma hatte bis zum Mittag die Reinigung der Regenwasserleitung, die mutmaßliche Zuflussleitung, die aus dem Gewerbegebiet kam und in den Kanal führt, abgeschlossen. Mitarbeiter der Unteren Wasserbehörde des Landkreises waren ständig vor Ort, haben alles begutachtet und die Ausführung der entsprechenden Sicherungsmaßnahmen verfolgt. Das, was sich an Öl im Kanal befand, ist herausgeholt. Über mögliche Schäden lasse sich aber laut Aussage von Landkreis-Sprecher Bonin noch nichts Genaues sagen, die Ermittlungen der Polizei sind noch nicht abgeschlossen. Auch müsse geprüft werden, inwieweit das Gewässer verunreinigt wurde. Es soll sich bei der in den Kanal gelaufenen Menge aber um mehr als 300 Liter Heizöl handeln.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen