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Ludwigslust : Dauerparker blockieren Geschäfte in Ludwigslust

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Im Lindencenter ab 1. Mai am Tage Parkscheibe nötig / Probleme auch in der Breiten und Schweriner Straße

von
erstellt am 19.Apr.2014 | 07:00 Uhr

Das Parken in der Lindenstadt ist ein großes Thema, nicht erst, seit sich die Stadtvertretung mit den Parkscheinautomaten auf dem Alexandrinenplatz beschäftigt (SVZ berichtete). Besonders im Fokus: die Langzeitparker auf den Stellplätzen der Supermärkte und Einkaufscenter. Zuletzt kam das Thema bei der Sitzung des Ordnungs- und Verkehrsausschusses der Stadtvertretung hoch.

Andrea Danda, die Center-Managerin des Lindencenters, kann ein Lied von Blechlawinen singen. „Seit längerem gibt es Kundenbeschwerden über fehlende Stellplätze, weil Dauerparker sich breit machen“, schildert sie die Lage. Mieter des Centers hätten bereits angekündigt, ihre Verträge nicht zu verlängern, wenn nicht Abhilfe geschaffen würde. „Seit zwei Jahren haben wir uns die Lage angeguckt. Von den 360 Parkplätzen sind ca. drei Viertel von morgens bis abends belegt“, so Andrea Danda.


Nicht mehr unbegrenzt


Bisher seien die Parkplätze im Lindencenter kostenlos und unbegrenzt gewesen. Das werde sich ab 1. Mai ändern, so die Center-Managerin. Dann sind im Lindencenter zunächst zwischen 8 und 16 Uhr Parkscheiben nötig. Die Höchstparkdauer ist auf zwei Stunden begrenzt.

Michael Prill, der Geschäftsführer des Edeka-Marktes in der Breiten Straße, versucht es immer wieder mit Hinweisen. Auch auf dem Parkplatz am Supermarkt, auf dem er das Hausrecht ausübt, gibt es das Problem der Dauerparker. „Ich versuche den Leuten immer wieder klar zu machen, dass sie ihren Kunden damit die Parkplätze wegnehmen“, sagt er. Durchaus gewollt sei, dass hier am Edeka-Markt auch Kunden parken dürften, die woanders in der Stadt ihre Geschäfte zu erledigen hätten. „Sie müssen dann eben nur eine Parkscheibe hinter die Windschutzscheibe legen“, so Prill. So mancher würde das hin und wieder vergessen, nach einem freundlichen Hinweis dann aber das nächste Mal wieder die Regeln einhalten. Hinter dem Ärzte- und Bürohaus im Bereich Schweriner und Seminarstraße spielen sich zuweilen auch turbulente Parksituationen ab. Der Hausmeister würde Autobesitzer, die hier nicht zu arbeiten und geschäftlich zu tun hätten, auffordern, woanders hinzufahren, sagt Erika Krüssel, die Geschäftsführerin der Hausverwaltungsgesellschaft. Wenn es mal wieder gar zu schlimm wäre, würden auch Zettel mit der Androhung von Maßnahmen hinter die Scheibenwischer geklemmt. „Es geht nicht anders, denn unser erstes Anliegen ist es, alles für unsere Mieter und deren Kunden zu tun“, sagt Erika Krüssel.

 

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