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Ludwigsluster Tageblatt

24. September 2017 | 19:46 Uhr

Brenz : „Das ziehen wir durch!“

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Kita-Neubau in Brenz muss schneller erfolgen als ursprünglich geplant / Grundlage laut Bürgermeister eine neue Richtlinie

von
erstellt am 16.Feb.2017 | 21:00 Uhr

Jetzt wird’s ernst: Die Kleinen der Kindertagesstätte „Bummi“ in Brenz ziehen demnächst um – aus ihrer Kita in die gegenüberliegende „Alte Schule“. Grund: Das 1974 als Kinderkrippe und -garten eingeweihte Gebäude entspricht sicherheitstechnisch und von den hygienischen und pädagogischen Anforderungen her nicht mehr der Zeit (SVZ berichtete).

Im April nun soll der Abriss des alten Gebäudes beginnen, an dessen Stelle ein neues Haus für die Kleinen entstehen. Bis dahin müssen die Mädchen und Jungen in die „Alte Schule“ umgezogen sein.

Am Mittwochabend nun trat der Finanz- und Bauausschuss der Gemeinde Brenz zu einer Dringlichkeitssitzung zusammen. Die hatte Bürgermeister Henry Topp beantragt.

Grund dafür ist die Tatsache, dass die zu erwartenden Fördermittel nur fließen, wenn alle Bauarbeiten bis November 2017 abgeschlossen und bis Februar 2018 abgerechnet sind. Grundlage dessen sei eine neue Richtlinie, so Henry Topp auf SVZ-Nachfrage. Zunächst war man in der Gemeinde von einem wesentlich längeren Zeitfenster ausgegangen, die neue Kita sollte demnach erst Mitte 2018 bezugsfertig sein.

„Es ist jetzt ganz dringend. Ich möchte wissen, ob ihr hinter mir steht und mir den Rücken stärkt“, so Bürgermeister Henry Topp auf der Sitzung hinsichtlich der Frage, ob die Baumaßnahme (Gesamtkosten rund 1,1 Millionen Euro) trotz der neuen Bedingungen durchgeführt werden soll. Gerät man nämlich hinsichtlich des neuen Zeitrahmens in Verzug, wären auch die Fördermittel in Gefahr.

Der Tenor auf der Ausschusssitzung war dann doch recht eindeutig: „Lasst uns die Sache durchziehen. Wir bleiben zuversichtlich“, sagte Aussschussmitglied Siegfried Teichert und traf damit offenbar auch die Meinung seiner Kolleginnen und Kollegen. Karsten Menck meinte: „Wir sind so kurz vorm Ziel und haben so viele Hürden genommen. Wir ziehen das durch.“

Mehrere Ausschussmitglieder wiesen daraufhin, dass durch den kürzer als ursprünglich geplanten Zeitraum auch die Ausschreibungen schneller erfolgen müssen, die Arbeit der einzelnen Gewerke während der Bauarbeiten gut abgestimmt sein muss.

„In der Kita selbst ist alles klar für den zeitweiligen Umzug“, sagte Leiterin Cindy Petermann am Mittwochabend. Vereine und Organisationen, darunter die Feuerwehr und Volkssolidarität, stünden bereit, beim Umzug zu helfen.

Bereits zuvor hatte Cindy Petermann in unserer Zeitung betont, auch viele Eltern und Großeltern der Kinder hätten ihre Unterstützung zugesagt.

Zuletzt habe es in dieser Woche auch mit dem Tischler eine Zusammenkunft in der „Alten Schule“ gegeben. In dem Domizil der Kita während der Zeit der Bauarbeiten seien einige kleinere Umbauten notwendig, zum Beispiel im Sanitärbereich. Das aber sei kein Problem.

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