zur Navigation springen
Ludwigsluster Tageblatt

24. November 2017 | 17:53 Uhr

Grabow : „Das ist wie Weihnachten...“

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Bürgermeister aus Dambeck, Eldena und Kremmin freuen sich über Förderbescheide für neue Buswartehäuschen und Beleuchtung

von
erstellt am 29.Jun.2017 | 20:30 Uhr

„Das ist heute wie Weihnachten“, lachte Kremmins Bürgermeister Ulf Riechert. Gerade hatte er im Rathaus von Grabow einen Zuwendungsbescheid erhalten, dank dessen die Gemeinde nun moderne LED-Beleuchtung erhält. Energieminister Christian Pegel überreichte den Förderbescheid in Höhe von 12  245,80 Euro. Damit wird die Umrüstung der Straßen- und Gehwegbeleuchtung in der Rosen-, Linden-, Sand- und Fliederstraße der Gemeinde sowie am Grünen Weg und Am Sportplatz zu 50 Prozent gefördert. 28 alte Quecksilberdampfleuchten werden durch ebenso viele LED-Leuchten ersetzt, dazu werden zwei Stahlbetonmasten erneuert.

Minister Pegel: „Das hat einmal den Effekt, dass Kohlendioxid und Energie eingespart werden können (etwa fünf Tonnen CO2, 8700 Kilowattstunden im Jahr – d. Red.), andererseits Mittel frei werden, die für andere Zwecke in den Haushalt eingestellt werden können.“

Bürgermeister Ulf Riechert nennt noch einen Effekt, der den Kremminern unmittelbar zugute kommt: „Bisher haben wir die Beleuchtung nachts von 24 bis 5.30 Uhr komplett abgeschaltet. Das ändert sich jetzt, da durch Dimmung die Helligkeit der Leuchten reguliert werden kann.“

Und wie war die Sache mit Weihnachten? „Na, wir sind in all den Jahren immer wieder durch den Rost gefallen, was Fördermittel betrifft. Das hier ist jetzt in den vergangenen 25 Jahren der erste Förderbescheid, den wir bekommen“, freut sich der Bürgermeister und verspricht: „Am 30. November gehen bei uns die neuen Lampen an.“

Grund zur Freude hatten gestern auch zwei seiner Amtskollegen: Oliver Kann, amtierender Bürgermeister in Eldena, und Dambecks Bürgermeister Wolfgang Schmidt. Für ihre Gemeinden hatte Minister Christian Pegel Zuwendungsbescheide für neue Buswartehäuschen mitgebracht. Im Eldenaer Ortsteil Stuck soll mit Fördermitteln in Höhe von 7158 Euro eine neue Buswartehalle entstehen und das über 50 Jahre alte Wartehaus ersetzen. Die Haltestelle liegt an der L 07, die im Herbst erneuert wurde. Die Förderung für die Baumaßnahme beträgt 75 Prozent der Kosten.

Gleiches gilt für zwei neue Buswartehäuschen in Dambeck an der L 081, die ebenfalls zwei mehr als 50 Jahre alte Bauten ersetzen sollen. Für beide neue Wartehallen gibt es insgesamt einen Zuschuss von 14  796 Euro. Die neuen Buswartehallen sollen schon in drei Monaten stehen.

Minister Christian Pegel betonte gestern, dass es nicht einfach nur darum geht, neue Buswartehäuschen zu bauen. „Alle werden barrierefreie Zugänge erhalten“, sagte er.

Der Minister ermutigte andere Gemeinden, dieses Förderprogramm zu nutzen. „Leider ist das Programm, in dem es ausschließlich um Buswartehäuser in Dörfern und deren barrierefreien Zugang geht, bisher kaum bekannt und entsprechend wenig genutzt worden. Ich möchte die Gemeinden aufrufen, das noch bis 2020 laufende Förderprogramm unbedingt zu nutzen“, sagte Christian Pegel.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen