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Zebef Ludwigslust : „Das ist einfach eine coole Sache“

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Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

19-jährige Anabell Stein aus Picher absolviert Freiwilliges Ökologisches Jahr im Zebef / Arbeit mit Kindern liegt ihr besonders

svz.de von
erstellt am 12.Sep.2017 | 19:00 Uhr

Jugendklub, Fahrradwerkstatt, Schülerfirma, Kunst- und Kulturnacht und Workshops mit indischen Tänzerinnen – Anabell Stein hat in ihrer ersten Woche im Zebef in Ludwigslust schon einiges erlebt. Die 19-Jährige aus Picher absolviert derzeit ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) im Mehrgenerationenhaus. Da sie nach dem Abitur in diesem Sommer noch nicht ganz genau wusste, was sie studieren möchte, wollte sie die Zeit sinnvoll nutzen und praktische Erfahrungen sammeln.

Im Zebef kennt sich Anabell, die hier viele einfach nur „Bella“ nennen, schon ganz gut aus. Denn bereits während ihrer Schulzeit am Ludwigsluster Goethe-Gymnasium hat sie bei der Betreuung der Ferienlager des Zebef ausgeholfen und die Ferienspiele mitorganisiert. „Da konnte ich schon sehr viele Erfahrungen im Umgang mit Kindern und Jugendlichen sammeln. Und dabei entstand dann auch irgendwie schon die Idee, nach der Schule ein FÖJ im Zebef zu machen. Ich finde, das ist einfach eine coole Sache“, erklärt Anabell. Deshalb bewarb sie sich Anfang des Jahres zunächst beim Internationalen Bund (IB) in Schwerin, bevor das Bewerbungsgespräch im Zebef mit Geschäftsführer Fabian Vogel folgte. „Und die Zusage kam dann zum Glück auch sehr schnell“, erinnert sich die FÖJlerin.

Auf Anabells To-do-Liste steht aktuell das Sortieren der Bücher in der Lesestube, außerdem muss sie noch Bilder einer vergangenen Veranstaltung per E-Mail verschicken, und nachmittags ist sie meistens im Jugendklub anzutreffen. Die Aufgaben wurden ihr anhand eines Wochenarbeitsplanes zunächst einmal zugewiesen. „Ich schnuppere gerade überall erst einmal rein. Damit ich weiß, was für Aufgaben in welchem Bereich anfallen. Und nach ein paar Wochen kann ich mich dann auf einen bestimmten Bereich konzentrieren“, so die 19-Jährige. Fest steht für sie allerdings jetzt schon, dass sie gern mit Kindern und Jugendlichen sowie Flüchtlingen arbeiten möchte. „Das bereitet mir einfach am meisten Freude und ist immer sehr abwechslungsreich.“ Und auch das Studium nach dem FÖJ soll in Richtung soziale Arbeit bzw. Sozialpädagogik gehen.

Neben der Arbeit im Zebef, bei der Anabell vor allem von den Mitarbeiterinnen Constanze Nick und Stefanie Eden unterstützt wird, stehen außerdem auch Seminarwochen mit anderen FÖJlern des IB Schwerin im kommenden Jahr auf dem Plan. Kennengelernt hat sich die 40-köpfige Gruppe bereits am Einführungstag am 1. September. „Ich denke, wir sind eine gute Truppe. Und vier Leute kenne ich sogar schon aus der Schule“, erklärt Anabell. Während der Seminare finden zum Beispiel Gruppenarbeiten, Ausflüge und Referate statt, in denen verschiedene Themen passend zum FÖJ erarbeitet werden. Zu ihrem ersten Seminar fährt Anabell Ende September nach Raben Steinfeld. „Ich bin gespannt, wie das so abläuft und welche Projekte auf uns warten.“

Bis dahin will Anabell sich noch besser im Zebef zurechtfinden und die verschiedenen Bereiche kennenlernen. „Ich freue mich auf alle Herausforderungen und Aufgaben und bin mir sicher, dass es ein tolles Jahr wird.“

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