Ludwigslust : Das Herz der Schule ist fertig

Von den geöffneten Fluren aus hat man den besten Blick auf das neu entstandene Atrium der Lenné-Schule. Den Ausblick konnten Holger Böwe von der Stadtverwaltung, Bauleiter Bernd Peter, Schulleiterin Jutta Schulz, Bürgermeister Reinhard Mach und Architekt Roland Schulz (v.l.) während der offiziellen Übergabe genießen.
Von den geöffneten Fluren aus hat man den besten Blick auf das neu entstandene Atrium der Lenné-Schule. Den Ausblick konnten Holger Böwe von der Stadtverwaltung, Bauleiter Bernd Peter, Schulleiterin Jutta Schulz, Bürgermeister Reinhard Mach und Architekt Roland Schulz (v.l.) während der offiziellen Übergabe genießen.

Das neu entstandene Atrium der Lenné-Schule wurde offiziell eingeweiht – Bauarbeiten fanden während des Unterrichts statt.

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09. Mai 2018, 21:00 Uhr

Sara, Maximilian, Johanna und die anderen „Rehkids“ sind die ersten Schüler, die auf der Bühne des neugestalteten Atriums der Lenné-Schule auftreten. Nach rund zehn Monaten Bauarbeiten ist der neue Mittelpunkt der Schule fertig gestellt und wurde jetzt feierlich übergeben.

Vor rund einem Jahr war der Innenhof der Schule noch mit Bäumen und Sträuchern zugewuchert, bot keinen zusätzlichen Raum für die Schüler und brachte auch kein Tageslicht in das Gebäude. Jetzt erstrahlt das neu entstandene Atrium in bunten Farben. Das Licht der Dachfenster erhellt den Raum, welcher nun Möglichkeiten für die verschiedensten Veranstaltungen bietet. „Das ist jetzt das Herz unserer Schule, ein Raum für Begegnungen“, erklärte Schulleiterin Jutta Schulz stolz während der offiziellen Einweihung mit Schülern, Eltern, Lehrern, Architekten, Handwerkern, Stadtvertretern und weiteren Beteiligten.

Die Bauarbeiten an der Lenné-Schule hatten im Juli vergangenen Jahres begonnen und fanden größtenteils während des Unterrichts statt. „Das war manchmal schon nervig, vor allem, weil es so laut und dreckig war. Aber das sieht jetzt einfach richtig toll aus“, so Schülerin Johanna. Besonders gut findet die Fünftklässlerin, dass man jetzt schneller in die verschiedenen Räume kommt. „Außerdem kann man sich hier auch mal hinsetzen und lesen oder mit Freunden erzählen“, fügt Maximilian hinzu.

Neben dem Bau des Atriums fanden auch Umbauarbeiten im Keller und an den Außenanlagen statt. Insgesamt investierte die Stadt rund 2,4 Millionen Euro in den Umbau, davon kommen 1,5 Millionen Euro aus dem europäischen Fonds für regionale Entwicklung (Efre).

Alle Beteiligten zeigten sich während der Eröffnung sehr zufrieden mit dem Ergebnis und konnten ihr Erstaunen kaum zurückhalten, als Schulleiterin Jutta Schulz in einer Bilder-Präsentation die Baufortschritte zeigte. „Man kann sich kaum vorstellen, dass es hier mal so ausgesehen haben soll“, so Schulz. Vor allem bei den Schülern und Lehrern ist die Freude über den neuen Mittelpunkt ihrer Schule groß. Und an Veranstaltungsideen mangelt es auch nicht: Leseabende, Kuchenbasar, Ehemaligentreff, Flohmarkt…

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