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Eldena : „Das Dorf lebt nur, wenn alle mitmachen“

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Neugewählte Bürgermeisterin Elke Ferner setzt sich für die Entwicklung ländlicher Räume ein und hat dabei auch ihre Gemeinde Eldena fest im Blick

von
erstellt am 12.Sep.2014 | 07:00 Uhr

Sie ist in Eldena aufgewachsen, war eine Zeitlang in der Region Schwerin zu Hause, kam aber nach Eldena zurück. Hier lebt Elke Ferner seit über 15 Jahren im Ortsteil Güritz, ist seit dem 3. Juli 2014 die neu gewählte Bürgermeisterin. Engagiert kämpft sie als langjährige Gemeindevertreterin und nun als neue Verwaltungschefin dafür, die rund 1200 Einwohner zählende Gemeinde als attraktiven und lebenswerten Ort weiter zu entwickeln und das Dorf mit seinen Ortsteilen auch für die Zukunft fit zu machen. „Mir liegt der Erhalt und die Entwicklung der ländlichen Räume sehr am Herzen“, so Elke Ferner gestern Mittag im Gespräch mit der SVZ. „Deshalb arbeite ich auch in der Arbeitsgruppe auf Landesebene mit, die sich dieser Thematik angenommen hat.“ Für Elke Ferner ist und war Eldena schon vor hundert, zweihundert Jahren ein bedeutendes Dorf. Aber mit der Wende hat es aus ihrer Sicht etwas an Bedeutung verloren, verschwand etwas in der Versenkung. „Aber was wir hier noch in Eldena haben, wollen wir erhalten und ausbauen. Und das ist nicht wenig. Unsere Grundschule, um die wir kämpfen müssen, und unsere Kita gehören dazu, letztere hat einen guten Ruf und sehr umfangreiche Öffnungszeiten. Aber das Dorf lebt nur, wenn die Menschen mitmachen. Sie sollten ihre Kinder dann auch in unsere Einrichtungen bringen“, so Bürgermeisterin Elke Ferner. Die Infrastruktur in Eldena ist jedenfalls intakt: Es gibt neben Penny auch einen Edeka-Markt, eine Arztpraxis, eine Apotheke, zwei Physiotherapeuten. Zudem gibt es ein großes Potenzial an Gewerbetreibenden und Betrieben - aus dem Metallbau, aus dem Baugewerbe und dem Handwerk. Die Raiffeisengenossenschaft mit Tankstelle ist zu nennen, es gibt das Trockenwerk Eldena. „Wir haben hier auch noch eine kleine Gaststätte und nicht zu vergessen unseren Bootshafen. Und wir haben Vereine, Sportverein, Angler- und Schützenverein, Reitverein, die Volkssolidarität und die Feuerwehr, letztere zählt 93 Mitglieder. Und in den angesprochenen Vereinen arbeiten 585 Männer und Frauen ehrenamtlich mit“, sagt Elke Ferner nicht ohne Stolz. „Wir wollen unser Dorf einfach erhalten, mit den Menschen, die hier leben. Und ich freue mich, dass so viele junge Leute in unsere Gemeindevertretung mitarbeiten. Sie sollen sich ihr Dorf selbst gestalten. Hier in Eldena soll sich was bewegen, mit den jungen Leuten für die jungen Leute“ , formuliert Elke Ferner ihren Standpunkt.

Ganz oben auf der Liste der Vorhaben steht für die Bürgermeisterin, Möglichkeiten zu schaffen, Bauwilligen Grundstücke zur Verfügung zu stellen. „Es liegt zwar ein genehmigter B-Plan aus dem Jahre 2001 vor, aber dieser entspricht nicht den heutigen Entwicklungsbedingungen und Gegebenheiten der Bauinteressierten. Hier müssen wir als Gemeinde schauen, wie der Plan angepasst werden kann. Der Bauausschuss wird sich in seiner nächsten Beratung damit befassen.“ In naher Zukunft wird auch die Kita, die erst acht Jahre alt ist, und Aufblühungen im Mauerwerlk aufweist, saniert werden müssen. „Für uns als Gemeinde ein Problem, weil wir keine Schließzeiten haben und so die Arbeiten in der Kita bei laufendem Betrieb durchführen müssen. Krippenraum und Flur sollen noch 2014 in Angriff genommen werden“, so Elke Ferner. Und dann steht noch die Erneuerung des Fußbodens und die malermäßige Instandsetzung des Festsaals im Gemeindehaus an.

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