Ludwigslust : Dankbar für viele Jahre als Stadtpräsident

Auf das Wohl von Helmut Schapper stoßen an: Jürgen Rades (r.) und Petra Billerbeck, 2. und 1. stellvertretende(r) Bürgermeister, sowie Axel Herud  (2.v.l.) und  Wolfgang Dittmann (l.) .
Auf das Wohl von Helmut Schapper stoßen an: Jürgen Rades (r.) und Petra Billerbeck, 2. und 1. stellvertretende(r) Bürgermeister, sowie Axel Herud (2.v.l.) und Wolfgang Dittmann (l.) .

Helmut Schapper feierte mit Vertretern aus der Kommunalpolitik und Wirtschaft seinen 60. Geburtstag

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23. Februar 2014, 21:15 Uhr

Zahlreiche Glückwünsche nahm Helmut Schapper am Sonnabend-Vormittag in der Orangerie am Schlosspark entgegen. Dort beging der Ludwigsluster Stadtpräsident seinen 60. Geburtstag. Vertreter u.a. aus der Kommunalpolitik und der Wirtschaft gratulierten ihm aufs Herzlichste. „Ich hatte in all den Jahren viele Wegbegleiter und denen möchte ich mit dieser Feier Danke sagen“, erklärt das Geburtstagskind.

Schapper, der aus Sachsen-Anhalt stammt, blickt auf ein ausgefülltes Leben zurück. Der Jubilar, der sich erst seit der Wendezeit intensiv in der Kommunalpolitik engagiert, ist gelernter Krankenpfleger und hatte noch zur DDR-Zeit ein Studium der Medizinpädagogik absolviert. Inzwischen ist er seit vielen Jahren als Fachbereichsleiter „Ambulante Pflege“ bei der Diakonie Mecklenburg-Vorpommern tätig. Eine Arbeit, die ihn stark ausfüllt. „Wir arbeiten mit den Krankenkassen an einem Projekt zur Entbürokratisierung“, sagt Helmut Schapper . Zudem wolle die Diakonie zusammen mit der Universität Greifswald und der Hochschule Neubrandenburg ein Vorhaben gestalten, bei dem das Gemeinsame Lernen in den Bereichen Medizin und Pflege noch enger miteinander verzahnt wird, sie sich noch besser ergänzen. Er sei dankbar, dass er unter anderem bei diesen Aufgaben und Entwicklungen dabei sein darf, sagt Schapper, der Vater von vier Töchtern ist.

Erfreut ist er auch darüber, dass er bereits über 20 Jahre in der Kommunalpolitik – und davon viele Jahre als Stadtpräsident – aktiv sein kann. Das CDU-Mitgleid wollte 1990 mit seinem Einsatz in der Stadtvertretung ein Stück weit das gut machen, was in den Jahren zuvor schief gelaufen war. „Wenn wir nun eine Demokratie haben, müssen wir uns auch ein Stück weit einbringen, damit das demokratische System Fuß fassen kann“, erläutert Schapper. In seinen Jahren in der Kommunalpolitik habe er so manches Thema diskutiert – des ein oder andere Mal auch sehr kritisch, aber immer am Gelingen der Sache interessiert. So freut es sich darüber, was im Zuge der Stadtsanierung in den vergangenen 24 Jahren alles auf den Weg gebracht wurde. Gut sei auch, dass in der Stadt ein akzeptabler Mietspiegel herrsche und es eine stabile Wasser- und Stromversorgung gebe. Der Kommunalpolitiker hat einen genauen Blick auf seinen Wohnort und entdeckt bereits jetzt den ein oder anderen Mangel. Wenn er durch die Schloßstraße gehe, ärgere es ihn, dass sie eigentlich schon wieder verschlissen ist, erzählt er. Er sei mit seiner Meinung oft gerade heraus, könne aber auch akzeptieren, wenn er mal nicht damit durchkomme, sagt er. Angesichts der vielen Glückwünsche scheint ihm seine Direktheit nicht geschadet zu haben.

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