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Ludwigsluster Tageblatt

12. Dezember 2017 | 15:17 Uhr

Dadow : Dadower Bäume als Festschmuck

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Revierförster Hans-Jürgen Schmidt vom Forstamt Grabow lädt zur traditionellen Weihnachtsverkaufsaktion in das Revier Dadow ein

von
erstellt am 06.Dez.2017 | 05:00 Uhr

Der dunkelgrüne Pickup des Forstamtes Grabow hält nach wenigen Minuten Fahrt an einer Baumplantage an der L08. Hans-Jürgen Schmidt steigt aus dem Fahrzeug, öffnet das Schloss und schiebt die beiden Tore auseinander. Hier, nahe der neuen Trasse der A14 von Grabow nach Groß Warnow, stehen tausende Exemplare von Weihnachtsbäumen.

„Wir haben Coloradotannen, Blaufichten und auch Nordmanntannen im Angebot“, sagte Hans-Jürgen Schmidt beim Rundgang über das Areal. „Wer möchte, kann aber auch Kiefern und Koreatannen mit nach Hause nehmen“, sagt der Dadower Revierleiter gestern Mittag bei der Stippvisite in der Weihnachtsbaumplantage.

Mitten im Wald sich seinen eigenen Weihnachtsbaum aussuchen und selbst schlagen – diese Gelegenheit bietet das Forstamt Grabow am Sonnabend, dem 16. Dezember, in der Zeit von 10 bis 15 Uhr. „Zur Plantage im Revier Dadow am Waldlehrpfad Beckentin kommt man auf der Straße in Richtung Lenzen. Unmittelbar neben der neuen A-14-Trasse etwa einen Kilometer fahren, dann ist der Weihnachtsbaumverkauf ausgeschildert“, ergänzte Hans-Jürgen Schmidt. „Alle Bäume sind aus eigenen Beständen, die nachgepflanzt wurden“, so der Forstfachmann. „Natürlich ist an diesem Tag auch für das leibliche Wohl gesorgt. Man kann sich am Lagerfeuer aufwärmen, einen Glühwein genießen und sich bei einer Bratwurst stärken.“ Für Hans-Jürgen Schmidt hat diese Veranstaltung schon eine lange Tradition. Seit mehr als 20 Jahren ist er Revierförster und seitdem organisiert er das Weihnachtsbaumschlagen als Event für die ganze Familie. „Anfangs haben wir uns im Dorf in kleiner Runde getroffen, dann gab es Glühwein dazu, ein anderer brachte dann später Musik mit und auch Räucherfisch war dann in den Folgejahren mit im Angebot.“

„Die Besucher kommen zumeist aus der Region. Aber wir hatten auch schon Anfragen aus Berlin. Anfang der 1990er-Jahre rief eine junge Frau von einem Reiseveranstalter aus der Bundeshauptstadt bei uns im Forstamt an und fragte nach, ob nicht auch eine Reisegruppe zum Baumschlagen herkommen könnte. Aber das ließ sich aus logistischer und organisatorischer Sicht nicht machen“, lächelte Hans-Jürgen Schmidt, als er sich an diese Episode erinnerte.

Revierförster Schmidt wird am Verkaufstag sicher wieder auch viele Stammkunden begrüßen können, die es sich nicht nehmen lassen, ihren Baum frisch zu schlagen. „Die Leute bringen eine kleine Handsäge mit, suchen sich ihr Exemplar aus, dann wird es abgesägt und eingenetzt. Und wer nicht selbst sägen kann, weil der Baum vielleicht zu groß ist, dem helfen wir mit der Motorkettensäge“, erklärt der erfahrene Forstmann.

Die Käufer können am 16. Dezember dann aus rund 500 Bäumen ihren ganz persönlichen auswählen. „Und die Preise sind wie in den vergangenen Jahren geblieben“, so Hans-Jürgen Schmidt. Der Dadower Revierförster hofft, dass auch wie in den Vorjahren wieder an die 400 oder auch mehr Bäume verkauft werden können. „Für jene Kunden, die diese Offerte, sich im Wald selbst einen Baum zu schlagen, nicht annehmen können, besteht die Möglichkeit, sich am Schützenhaus in Grabow einen schönen Weihnachtsbaum aus den Plantagen des Forstamtes Grabow zu besorgen. „Die erste Gelegenheit dazu bietet sich am kommenden Sonnabend beim Weihnachtsmarkt vor dem Schützenhaus. Wir organisieren das mit der Stadt“, so Forstamtleiter Dr. Holger Voß. „Wir sind dort von 12 bis 18 Uhr präsent, da kann sich dann jeder einen Baum ganz nach seinem Geschmack mit nach Hause nehmen“, ergänzt Dr. Holger Voß.

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