dömitz : Burkhard Thees als Amtsvorsteher bestätigt

Einstimmiges Votum im Amtsausschuss Dömitz-Malliß / Finanzen bleiben das größte Problem im Amtsbereich

svz.de von
17. Juli 2014, 07:00 Uhr

Es ist der Lohn für fünf Jahre unermüdliche Arbeit für das Amt Dömitz-Malliß: Auf der konstituierenden Sitzung des Amtsausschusses wurde Burkhard Thees erneut zum Amtsvorsteher gewählt – einstimmig. Einen Gegenkandidaten hatte es nicht gegeben. Ins Amt gekommen war der Kalisser Bürgermeister vor fünf Jahren deutlich knapper. Damals hatte er in der Abstimmung zwölf Stimmen bekommen, Gegenkandidatin Renate Vollbrecht neun.

„Das Ergebnis ist für mich eine Bestätigung, dass nicht alles, was wir gemacht haben, verkehrt war“, sagte Burkhard Thees gegenüber SVZ. „Das eindeutige Votum – auch bei der Wahl meines ersten Stellvertreters – ist eine gute Basis für die weitere Arbeit.“ Erster Stellvertreter wurde der neue Dömitzer Bürgermeister Helmut Bode. Zweiter Stellvertreter ist Heiko Bäuch aus Vielank. Er setzte sich mit acht Stimmen in geheimer Wahl gegen Wolfgang Hahn aus Malliß (fünf Stimmen) durch.

Das (fehlende) Geld wird in den kommenden Jahren auch im Amt Dömitz-Malliß ein bestimmendes Thema sein. „Ein großes Problem wird sein, in den Gemeinden stabile Haushalte aufzustellen, damit wir nicht jedes Jahr gezwungen sind, Grund- und Gewerbesteuern zu erhöhen“, so Burkhard Thees. Im Moment habe man dagegen fast keine Handhabe, weil die Genehmigung der Haushalte und von Kreditaufnahmen davon abhängig gemacht werden, dass die Steuerhebesätze auf dem Niveau des Landesdurchschnittes liegen. „Wir müssen mit dem Landkreistag einen Weg finden, um die Hebesätze nicht jedes Jahr um fünf oder sechs Prozent anheben zu müssen und um die Bürger und Gewerbetreibenden nicht zu stark zu beanspruchen.“

Insgesamt sei das Amt gut aufgestellt, gehörte in den vergangenen Jahren häufig zu den Vorreitern, wenn es um Neuerungen ging, sagte Burkhard Thees und führte die Doppik-Haushaltsführung und die EDV als Beispiele an. Mit dem gemeinsamen Bürgerbüro mit dem Landkreis zeige das Amt, dass es Bürgernähe suche und sich als Dienstleister der Bürger verstehe.

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