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Lob und Kritik für Neustädter Pflanzen- und Handwerkermarkt : Burg-art jetzt mit großem A

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Am Ende des Tages hätte es von allem ein bisschen mehr sein können - ein bisschen mehr Sonne bei der 5. Burg-art, dem traditionellen Pflanzen- und Handwerkermarkt, ein bisschen mehr Besucher und ein bisschen mehr Kinder.

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erstellt am 01.Okt.2012 | 10:08 Uhr

Neustadt-Glewe | Am Ende des Tages hätte es vielleicht von allem ein bisschen mehr sein können - ein bisschen mehr Sonne über der Neustädter Burg und der bereits 5. Burg-art, dem traditionellen Pflanzen- und Handwerkermarkt, ein bisschen mehr Besucher und ein bisschen mehr Kinder. So meinte zum Beispiel die Rostocker Handweberin Anett Pfeiffer, die zum ersten Mal und sehr gern nach Neustadt-Glewe gekommen war, dass sie gerade für die kleineren Besucher noch mehr vorbereitet hatte. Auch generell lockte die zweite Burg-art des Jahres am vorletzten Septembertag unter dem Motto "Goldener Oktober auf der Neustädter Burg" nicht zuletzt mit sehr vielen Angeboten für Kinder. Es fehlte vielleicht nur ein bisschen an eben dieser "Zielgruppe". Aber auch wenn sich die meisten der insgesamt rund 30 Aussteller, Händler, Handwerker und Kunsthandwerker mit Besuch und Verkauf durchaus zufrieden zeigten, gab es auch die eine oder andere mehr oder weniger deutliche Kritik. So beklagte sich Christoph Bader von der Keramikwerkstatt Bader und der Galerie am Dorfteich aus Loosen über zu wenig kauffreudiges Publikum. Daher überlege man, ob man 2013 wiederkomme. Doch vielleicht ist diese Entscheidung tatsächlich eine Überlegung wert? Denn sowohl Bürgermeister Arne Kröger als auch Gewerbevereins-Chef Christian Rosenkranz kündigten für die beiden Veranstalter an, das Marketing-Konzept sowie die Abstimmung mit anderen Veranstaltern und Veranstaltungen in Neustadt-Glewe noch einmal genauer zu prüfen und zu verbessern. Genau diesem Anliegen einer ersten Auswertung und dem Aufgreifen von Ideen zur weiteren Profilierung der Burg-art diente auch die erstmals fast unmittelbar im Anschluss an den Pflanzen- und Handwerkermarkt im Remter der Burg in der Verantwortung der Tafeley-erfahrenen Barbara Bonnem organisierte "Remterey" - mit allerlei Speis und Trank und Platz für Lob und Kritik. Letztere dürfte auch an Bürgermeister Kröger nicht abprallen, selbst wenn ihm Jagdhornbläser Herbert Knötel aus Ludwigslust passend zur Burg und zu manchen aktuellen kommunalpolitischen Auseinandersetzungen in aller Öffentlichkeit einen Harnisch schenkte. Knötel hatte für das gute, leicht reparaturbedürftige Stück keine Verwendung mehr. Gute Idee. Lob auch für die Idee von Peter Möller, Mitarbeiter für Kultur und Tourismus und erstmals für die Burg-art verantwortlich, diesmal mehr Kunsthandwerker einzuladen. Das stärkt das Profil, bringt vielleicht mehr Besucher auf die Burg, verlangt allerdings auch eine kleine Änderung der Schreibweise: Burg-Art statt bisher Burg-art. Auch Marketing ist eben eine Art Kunst.

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