Ludwigslust : Bunter Mittelpunkt der Schule

Farbenfroher Mittelpunkt: Bauleiter Bernd Peter (l.) und Holger Böwe von der Stadtverwaltung beraten vor der Kulisse des neuen Atriums an der Lenné-Schule.
Farbenfroher Mittelpunkt: Bauleiter Bernd Peter (l.) und Holger Böwe von der Stadtverwaltung beraten vor der Kulisse des neuen Atriums an der Lenné-Schule.

Neues Atrium der Lenné-Schule so gut wie fertig. Außenanlagen können erst bei wärmerem Wetter vollendet werden

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02. März 2018, 05:00 Uhr

An einigen Durchgängen hängt noch Flatterband. Hier und da gucken Kabel aus der Wand. „Da müssen noch die Strahler montiert werden“, erklärt Bauleiter Bernd Peter. Doch die Schüler der Regionalschule „Peter Joseph Lenné“ haben das neue Atrium schon in Besitz genommen – zumindest um auf kürzestem Weg von einem in den nächsten Klassenraum zu kommen.

Der Umbau der Schule ist fast abgeschlossen. „Die Elektriker sind noch mit Restleistungen beschäftigt, aber die Brandmelde- und die Hausalarmanlage hat der Tüv bereits abgenommen“, erklärt Holger Böwe, Fachbereichsleiter Hochbau bei der Stadtverwaltung. „Und beim Landkreis haben wir angezeigt, dass wir die Überdachung und die automatischen Brandschutztüren in Nutzung genommen haben.“

Mitte vergangenen Jahres hatte die Stadt mit den Umbauarbeiten an der Lenné-Schule begonnen. Im Keller wurde unter anderem die Cafeteria neu gestaltet, die durch größere Fenster viel heller als früher ist. Über eine draußen neu entstandene Rampe können jetzt auch Rollstuhlfahrer dorthin gelangen. Der Innenhof des Schulgebäudes, das aus den 1970er-Jahren stammt, wurde überdacht. Die Gänge rund um das Atrium erhielten Akustikdecken, um die Lautstärke zu reduzieren. Wände und Fußboden des Atriums sind in auffälligen Farben gestaltet worden. „Auf Wunsch der Schule findet sich in jedem der vier Treppenhäuser jeweils eine der vier Farben wieder“, so Holger Böwe. „Das soll bei der Orientierung helfen.“ Hauptfarbe in den Aufgängen ist ein kräftiger Gelbton. Rund 2,4 Millionen Euro investiert die Stadt in den Umbau der Schule. Dabei kann sie auf 1,5 Millionen Euro aus dem europäischen Fonds für regionale Entwicklung (Efre) zurückgreifen.

Auch wenn das Atrium als Wegeverbindung schon genutzt wird, wird es demnächst auch noch eine offizielle Einweihung geben. Bis dahin ist dann auch die Bühne aufgebaut, und die Stühle sind geliefert. Rund um die Schule sind ebenfalls noch nicht alle Arbeiten abgeschlossen. „Um den Tartanbelag auf der Laufbahn und den neuen Spielfeldern aufzubringen, benötigen wir bestimmte Temperaturen“, erklärt Holger Böwe. Und dann fehlen noch die Rasenaussaat und einige Anpflanzungen.

Parallel zu diesen Arbeiten werden derzeit noch zwei Computerräume komplett modernisiert. „Sie bekommen Akustikdecken und einen ableitfähigen Fußbodenbelag“, erklärt Bernd Peter. „Außerdem werden die gesamte Computerverkabelung erneuert und zum Nebenraum eine Schallschutztür eingebaut.“

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