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Neustadt-Glewe : Brücke über Brenzer Kanal dicht

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Nach Beratung der zuständigen Stellen wurde das marode Bauwerk zwischen Neustadt-Glewe und Wabel geperrt

von
erstellt am 30.Mai.2014 | 20:00 Uhr

Jetzt musste sie wirklich dicht gemacht werden: die Brücke, über welche die Gemeindestraße von Neustadt-Glewe über Wabel nach Muchow führt. Wie Neustadt-Glewes Bürgermeister Arne Kröger informierte, gab es in dieser Woche eine Beratung mit den betroffenen zuständigen Stellen, darunter Polizei, Landkreis, Gemeinde Blievenstorf und Forst.

Dabei seien zwei Möglichkeiten diskutiert worden. Nämlich, ob die Brücke weiter offen bleibt oder geschlossen wird. Dabei ist laut Kröger deutlich geworden, dass ein Offenhalten der Brücke nicht sinnvoll sei, ebenso eine Begrenzung der Tragfähigkeit auf vier Tonnen. Der notwendige Aufwand für solche Maßnahmen würde keine Verbesserung des Zustandes bedeuten. Auch in diesem Fall wäre im Zuge von Reparaturarbeiten eine Umleitung erforderlich. Eine Ersatzbrücke (Leihbrücke) scheide kostenmäßig aus und sei ebenso mit einer Vollsperrung verbunden, wie Arne Kröger betont.

Inzwischen ist die Umleitung, die über Blievenstorf führt, ausgeschildert. Noch am Dienstag war ein Tiefbauunternehmen beauftragt worden, ab Mittwoch Teilstücke des Weges zu hobeln und zertifiziertes Recycling in Schadstellen einzubringen. Arne Kröger: „Ebenso wurde ein Termin mit der Naturschutzbehörde wahrgenommen, da auf einem Teilstück noch die Gefahrenlage von möglicherweise herabstürzendem Totholz zu prüfen war. Es konnten keine aktuellen Gefahrenlagen festgestellt werden.“

Die gesperrte Brücke wird aus beiden Richtungen durch Baken gesichert. Betonringe auf der Brücke selbst unterstützen diese Absperrung.

Grund für die Brückensperrung ist der marode Zustand des alten Bauwerks über dem Brenzer Kanal (SVZ berichtete). Die Holzbohlen des Belags sind teilweise verrotet, Widerlager verschlissen. Die Brückenpfeiler brechen an einigen Stellen auseinander.

Angesichts der jetzt ergriffenen Maßnahmen hob Bürgermeister Arne Kröger die „gute Zusammenarbeit zwischen den unterschiedlichen Behörden, insbesondere der Forst“ hervor. Die mache aber darauf aufmerksam, dass die Umleitungsstrecke durch den Wald wirklich nur dem Anliegerverkehr dienen solle.







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