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bresegard bei eldena : Bresegard bei Eldena hat Zukunft

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Gemeindevertretung hat seit Donnerstagabend wieder sieben Mitglieder / Sandra Duwe nun 2. stellvertretende Bürgermeisterin

von
erstellt am 27.Okt.2017 | 19:00 Uhr

Der Gemeindevertretung von Bresegard bei Eldena gehören nun seit Donnerstagabend wieder sieben Mitglieder an. Sandra Duwe, Gregor Köhlbrandt und Holger Stölting wurden von Bürgermeister Eckhard Schulz als drei neue Gemeindevertreter verpflichtet, gewissenhaft ihre Aufgaben in der Gemeindevertretung wahrzunehmen. Ines Ahrendt ist Ersatzperson der Liste der Wählergemeinschaft „Bürger für Bresegard“.

Durch Mandatsniederlegungen – vorrangig aus persönlichen Gründen – in den vergangenen Monaten war die Zahl der Gemeindevertreter aus den Reihen der Wählergemeinschaft „Bürger für Bresegard“ von sieben auf vier geschrumpft. Die Liste der Wählergemeinschaft wies keine Ersatzperson mehr aus. Neue Kandidaten mussten gefunden werden, die sich in einer Ergänzungswahl dem Votum der Wähler stellten. Die Ergänzungswahl fand gemeinsam mit der Bundestagswahl am 24. September 2017 statt.

An die Verpflichtung der neuen Abgeordneten schloss sich die Wahl des 2. stellvertretenden Bürgermeisters an. Sandra Duwe erhielt das Vertrauen, die Ernennung zur Ehrenbeamtin nahm Bürgermeister Eckhard Schulz vor. Zuvor hatte die Gemeindevertretung der Entlassung der 2. stellvertretenden Bürgermeisterin Melanie Czoske, die auch ihr Mandat niedergelegt hatte, aus dem Ehrenbeamtenverhältnis zugestimmt. Des weiteren mussten die ständigen Ausschüsse neu besetzt werden. Sandra Duwe wurde in den Hauptausschuss der Gemeinde gewählt. Auch der Rechnungsprüfungsausschuss ist neu aufgestellt. Nachdem Matthias Flögel sowie Friedrich Güritz und Dirk Güritz ihre Mandate niedergelegt hatten, ist nun mit den Nachrückern Gregor Köhlbrandt und Holger Stölting sowie Karl-Heinz Ahrendt der Ausschuss wieder komplett und arbeitsfähig.

Die nun wieder mit sieben Mitgliedern besetzte Gemeindevertretung hatte an diesem Abend auch gleich viele wichtige Themen zu beraten. Dazu gehörte die Selbsteinschätzung der Gemeinde im Rahmen des „Gemeinde-Leitbildgesetzes“. Das im Juni 2016 in Kraft getretene Leitbildgesetz verpflichtet alle Gemeinden des Landes MV, im Zuge einer Selbsteinschätzung ihre Zukunftsfähigkeit zu bewerten.

Im August dieses Jahres hatte die zum Amt Ludwigslust-Land gehörende Kommune schon einen Entwurf zur Selbsteinschätzung erarbeitet. Dieser wurde nun im Beisein von Gundula Weidhaas, Mitarbeiterin im Amt Ludwigslust-Land, an diesem Abend präzisiert. Die vier Themenbereiche Qualität und Quantität der Aufgabenwahrnehmung, Vitalität und Verbundenheit der örtlichen Gemeinschaft, Zustand der örtlichen Demokratie und dauernde finanzielle Leistungsfähigkeit mussten beurteilt werden. Maximal 100 Punkte, je 25 pro Themenbereich sind zu vergeben. Liegt die Summe der Punkte über 50, kann grundsätzlich davon ausgegangen werden, dass die Gemeinde zukunftsfähig ist. Bis zum 31. Oktober 2017 soll in allen Gemeinden eine beschlossene Selbsteinschätzung vorliegen – und das hat nun auch Bresegard bei Eldena geschafft. „Wir können viel Positives aufzählen, was für unsere Gemeinde und ihre Zukunftsfähigkeit spricht“, so Sandra Duwe. Gesellschaftliches Leben mit Vereinen, Angebote im Sport und in der Kultur, für Kinder, Jugendliche und Senioren, ehrenamtliches und kommunalpolitisches Engagement und vieles mehr ließen das Punktekonto auf 70 anwachsen, wie abschließend Gerhard Minke, Vorsitzender der Wählergemeinschaft, vorrechnete. Um die Eigenständigkeit und die Zukunft muss Bresegard bei Eldena nicht bange sein.

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