zur Navigation springen
Ludwigsluster Tageblatt

23. November 2017 | 08:48 Uhr

Ludwigslust : Bolzplatz soll kommen

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Stadt stellt Investitionen in Ludwigslust vor

von
erstellt am 16.Okt.2014 | 07:00 Uhr

In Ludwigslust können Kinder demnächst wohl wieder bolzen. Die Stadt soll nämlich einen neuen Bolzplatz bekommen. Der ist im Plan der Investitionen in der Lindenstadt für 2015 enthalten, den die stellvertretende Bürgermeisterin Petra Billerbeck am Dienstagabend im Ausschuss für Bau, Umwelt und Energie erläuterte.

Der Platz liege ihm besonders am Herzen, sagte Bürgermeister Reinhard Mach. „Die Kinder wünschen sich einen solchen Platz“, sagte Mach. Standort könnte zwischen der Mehrzweckhalle und dem Leichtathletikstadion sein. Nach bisherigen Vorstellungen könnte der künftige Bolzplatz ca. 45 mal 25 Meter groß sein, neben Toren auch mit einem Kunststoffbelag, Ballfangzaun und Drehtür ausgestattet sein. Letztere solle verhindern, dass zum Beispiel Mopeds auf das Gelände fahren könnten.

Zu den geplanten Investitionen gehört unter anderem auch die Erschließung des Industriegebiets an der B 191 (Richtung Dömitz), deren Kosten derzeit auf 1,460 Millionen Euro geschätzt werden. Da rund 1,250 Millionen Euro aus Fördertöpfen kommen sollen, wäre der Eigenanteil der Stadt wesentlich geringer. Petra Billerbeck betonte, dass die Kosten aller geplanten Investitionen derzeit nur vorläufig sind, da sich Änderungen ergeben können und sie letztendlich mit dem Haushalt zu beschließen sind.

Weitere Investitionen betreffen im kommenden Jahr den dritten Bauabschnitt der Klenower Straße und ein geplantes Atrium in der Lennéschule. In Spielplätze der Stadt sollen rund 50 000 Euro investiert werden.

Im Ausschuss wurde auch über die Fertigstellung des Radweges hinter der Polizei zwischen Techentiner Straße und Grabower Allee gesprochen. Gegenwärtig sei die Baumaßnahme noch nicht zur Ausschreibung gekommen, da viele Firmen derzeit durch Aufträge ausgelastet seien und deshalb mit keinen Angeboten zu rechnen sei. Die entsprechende Ausschreibung solle im Dezember erfolgen. Bis Ende April 2015 soll der Weg dann fertig sein.

Obwohl es sich bei den vorgesehenen Investitionen überwiegend um Baumaßnahmen handelt, stehen auch ganz andere Vorhaben auf dem Plan. Dazu gehören beispielsweise Ausgaben für neue Verkehrsschilder. So müssen unter anderem Hinweisschilder im Zusammenhang mit der A 14 aufgestellt werden. Weitere Schilder müssen auf Ämter, Behörden oder Einrichtungen hinweisen, die z. B. umgezogen sind.

 

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen