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Ludwigsluster Tageblatt

18. Dezember 2017 | 04:33 Uhr

MalLiss : Boliden werden schon fit gemacht

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Rasentrecker-Rennen startet am 2. Mai auf neuem Gelände: Industriepark Malliß bietet ideale Bedingungen

von
erstellt am 20.Feb.2015 | 07:00 Uhr

Die Piloten ringen schon wieder mit dem Rennfieber, die Kampfmaschinen sind im Vorbereitungs-Modus – aber bis zum großen Ereignis am 2. Mai ist es noch ein bisschen hin. „An diesem Tag überzeugen wir neu“, gibt sich Organisationschef René Bach kämpferisch. „Wir werden in Zukunft nicht weniger bekloppt sein, im Gegenteil“, sagt er mit einem Schmunzeln. Und ein bisschen verrückt ist die Idee der Rasentraktor-Rennen ja auch – aber offensichtlich mit einem hohen Spaßfaktor.

Das Rasentrecker-Rennteam Meck-Pomm hat sich für einen Umzug entschieden. Auch wenn es im vergangenen Jahr in Neu Göhren bei „Rasen auf dem Rasen“ ein Mega-Event war (SVZ berichtete). Schätzungsweise 1500 Zuschauer ließen sich die Vergleiche der kleinen Boliden, die mit 70/80 Sachen über den Platz röhrten, nicht entgehen – ein Besucherrekord.

„Logistisch waren wir am Ende aller Kapazitäten, und auch ein Plus an Besuchern wäre nicht zu erwarten gewesen“, erklärt René Bach. Nichts ist so gut, dass man es nicht noch besser machen könnte, ist er überzeugt. Denn es gab auch Pannen im letzten Jahr. Etwa, dass die Organisatoren dem Staub nicht Herr werden konnten oder dass die angekündigte Party schließlich ausfiel. Letzteres tut dem Team Leid, und es hat sich auf Facebook bei allen Fans entschuldigt, die nachts umsonst mit dem Rad vorbei kamen, um zu feiern.

Jetzt wird mit deutlich verkleinertem Team neu gestartet. Die neue Arena wird der Industriepark Malliß sein. Die Besucher erwartet ein Rennen der deutschen Meisterschaft. Auch Hauptsponsor Roberto Petersen ist wieder im Boot. Als Dank heißt das Event nun „Roberto-Petersen-Industriepark-Cup“.

Nachdem sich der Trubel 2014 gelegt hatte, ging man auf die Suche nach einem neuen Austragungsort. „Das Industriegebiet in Malliß bot uns einfach alles“, sagt René Bach. Aber würden die Renn-Organisatoren auch dort rauf dürfen? Es gab gemischte Gefühle. Niemand konnte ahnen, dass sie bei den Verantwortlichen in der Amtsverwaltung Dömitz offene Türen einrennen würden. Und auch der Mallisser Bürgermeister Volker Sielaff zeigt sich begeistert. „Wir erhoffen uns, dass viele Besucher nach Malliß kommen, die vielleicht noch nie hier waren, und die dann vielleicht auch wiederkommen werden“, sagt der Bürgermeister gegenüber SVZ.

Dankbar ist das Rennteam aber auch dem Mallisser Wehrführer Steffen Reinholdt, der Unterstützung bei der Bereitstellung von Streckenposten und Sicherungskräften zugesagt hat.

„Wir danken allen Unternehmern, die in der Vergangenheit unterstützt haben und freuen uns schon jetzt über die vielen Hilfezusagen für den 2. Mai“, so Bach.

Einen zusätzlichen Schub erhält das Projekt durch den Zusammenschluss mit den Veranstaltern der Wittenburger Sonntagsbörse, einem der größten Flohmärkte Mecklenburgs.

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