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Ludwigsluster Tageblatt

17. November 2017 | 22:34 Uhr

Hornkaten : Blumen für den Ortswehrführer

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Ludwigsluster Gemeindewehrführer Bodo Thees dankte auf Jahreshauptversammlung Sebastian Meier, der von seiner Funktion zurücktritt

von
erstellt am 13.Mär.2017 | 19:00 Uhr

Ein bunter Blumenstrauß, herzliche Worte und wohl auch eine Portion Wehmut bei den versammelten Feuerwehrleuten: Ludwigslusts Gemeindewehrführer Bodo Thees nutzte die Jahreshauptversammlung, um Sebastian Meier für seine Arbeit in den vergangenen Jahren zu danken. Ortswehrführer Meier wird von seinem Leitungsposten in der Ludwigsluster Feuerwehr zurücktreten.

Ausdrücklich aber versicherte Sebastian Meier an diesem Abend in Hornkaten: „Die Einsatzbereitschaft unserer Wehr ist nicht gefährdet. Alle können sich auf die Feuerwehr Ludwigslust verlassen.“ Meier wird noch drei Monate in seiner Funktion tätig sein. Bodo Thees hatte zuvor betont, dass jetzt alle gefordert seien, einen Ersatz in der Führung zu finden. Bodo Thees warb in diesem Zusammenhang um Ruhe und Verständnis. „Miteinander zu reden, ist jetzt wichtig“, sagte er.

In seinem Bericht hatte Bodo Thees darauf verwiesen, dass in den Feuerwehren der Stadt Ludwigslust (Glaisin, Hornkaten, Kummer, Ludwigslust, Techentin) insgesamt 197 Kameradinnen und Kameraden sind, davon 156 Aktive. Thees dankte den Feuerwehrleuten nicht nur für ihre Einsatzbereitschaft, sondern auch für die Zeit, die zum Beispiel in Übungen sowie Aus- und Fortbildung investiert wird. „Häufig wird allerdings nicht wirklich Notiz von der Arbeit der freiwilligen Feuerwehr genommen. Manche Bürger glauben sogar, dass es sich um eine Berufsfeuerwehr in Ludwigslust handelt“, sagte Bodo Thees.

Den Gedanken griff Stadtpräsident Helmut Schapper auf, indem er entgegnete, er wolle dies umdrehen: „So schnell, wie die Feuerwehren in Ludwigslust und den Ortsteilen ausrücken, so schnell ist die Schweriner Berufsfeuerwehr oft nicht draußen.“ Helmut Schapper bekräftigte die Sicht der Politik, dass die fünf Wehren der Stadt nicht zur Disposition stehen.

Gilbert Küchler, Leiter des Polizeihauptreviers, sagte, er wünsche sich, dass Polizei und Feuerwehr noch häufiger zusammenkommen sollten. Das betreffe sowohl Ausbildungsmaßnahmen, besonders Probleme der Funkverständigung miteinander, als auch gemeinsame Sportveranstaltungen.

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