Glaisin : Blumen am Grabstein des Amerikafahrers

Valerie Hansen, Nachfahre des ebenfalls aus Glaisin  stammenden Heinrich Fründt, stellte am Grabstein Blumen nieder.
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Valerie Hansen, Nachfahre des ebenfalls aus Glaisin stammenden Heinrich Fründt, stellte am Grabstein Blumen nieder.

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17. Dezember 2013, 07:00 Uhr

Im November 1913 war Carl Wiedow im Alter von 66 Jahren in Lincoln, USA, gestorben. Bekannt geworden war er durch das Buch „Jürnjakob Swehn, der Amerikafahrer“, das Hauptwerk des in Glaisin geborenen und in Parchim verstorbenen Schriftstellers Johannes Gillhoff. In dem Roman verkörpert Wiedow den Helden, der nach Amerika ausgewandert war.

Auf Wunsch des Vereins für Heimat- und Migrationsforschung e.V. Glaisin wurde anlässlich des 100. Todestages von Carl Wiedow an dessen Grabstein in Victor/Iowa ein Blumentopf niedergestellt. Valerie Hansen, Nachkomme des ebenfalls aus Glaisin stammenden Heinrich Fründt, der in Amerika unweit von Carl Wiedow siedelte, hatte die Aufgabe übernommen. Im vergangenen Jahr hatte sie gemeinsam mit ihrer Mutter und ihrer Kusine Glaisin besucht.

Lisa Pannell, die Ururenkelin von Carl Wiedow, hatte nach ihrem Aufenthalt in Mecklenburg im Jahre 2008 ein Buch drucken lassen, in dem sie die Familiengeschichte der Wiedows dokumentiert – angefangen von Carl Wiedow mit Frau Elizabeth, geborene Schroeder, und Kindern in Iowa bis zu ihrem Besuch mit ihrem Mann Phillip und Sohn William in Glaisin und Eldena. Die Eldenaer Kirche besitzt noch das Taufbecken, in dem Carl Wiedow und Elisabeth Schröder 1847 getauft wurden.


U.Baarck

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