„Block Menü“ baut in Zarrentin aus

Während des Richtfestes für den Erweiterungsbau der Block Menü GmbH.  Fotos: Pohle
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Während des Richtfestes für den Erweiterungsbau der Block Menü GmbH. Fotos: Pohle

Restaurantzulieferer erweitert für 5,5 Millionen Euro seine Produktionsstätte / Land MV gibt 1,13 Millionen an Förderung für das Projekt

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01. März 2014, 12:08 Uhr

Eine der Vorzeigefirmen in der Klosterstadt, die „Block Menü GmbH“, hat in großem Rahmen Richtfest für die nächste Erweiterungsstufe ihrer Produktionsstätte gefeiert. Es geht um einen großen Anbau mit neuer Kältezentrale und modernen Produktionsmaschinen. Es geht um eine Gesamtinvestition von 5,5 Millionen Euro, es geht um zehn neue und die Sicherung von jetzt schon bestehenden 140 Arbeitsplätzen. Und dieser bereits dritte Ausbau seit 1993 wird nicht der letzte gewesen sein. Das wurde beim Richtfest nicht nur von Geschäftsführer Karl-Heinz Krämer, sondern auch Eigentümer Eugen Block so vor gut 300 Gästen versprochen

Besonders gern gesehener Gast war Wirtschaftsminister Harry Glawe. Der hatte neben guten Wünschen und viel Lob für den Investor auch noch einen Fördermittelbescheid von rund 1,13 Millionen Euro in der Tasche. Glawe wandte sich in seiner kurzen Rede auch an den Eigentümer und seine Familie. Eugen Block habe die Firma nicht nur wirtschaftlich, sondern auch nach familiären Aspekten geführt. Der so Gelobte hatte sich zuvor bei seinen Mitarbeitern für den Stress und die schwierigen Arbeitsbedingungen entschuldigt. Man arbeite jetzt hart daran, dieses zu verbessern und wieder zu einigermaßen normalen Arbeitszeiten zu kommen.

Das Unternehmen ist Opfer seines eigenen, stetigen Erfolges geworden. Man sei aus allen Nähten geplatzt und habe am Rande der Kapazitäten gearbeitet. Nun kommen 1500 Quadratmeter Produktionsfläche und vor allem eine neue Kältezentrale hinzu. Das Unternehmen produziert hochwertige Menükomponenten im Frischebereich für die eigenen Häuser, aber auch für Hotelketten und die Systemgastronomie. Dies, so Block, sei nur in einem hochtechnologischen Betrieb möglich. Neben der Frische käme es vor allem auf die Sauberkeit und Keimfreiheit der 800 Produkte an, die man derzeit gut 2000 Kunden anbiete. Ein zentraler Punkt des Neubaus, der im Mai in Betrieb genommen werden soll, ist dann auch die Kältezentrale. Die bekommt nicht nur einen neuen Standort, ihre Kapazität wird verdoppelt, dazu werden die Maschinen auch auf den neuesten technischen Stand gebracht. All das muss bei laufendem Betrieb passieren, die Produktion soll nicht stoppen. Dem Unternehmen ist es nach eigenen Angaben gelungen, seinen Produktionsausstoß von 4200 Tonnen in 2009 auf 6200 Tonnen im vergangenen Jahr zu steigern.

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