Alt Jabel : Blaulicht und Martinshorn im Bad

Fred Klinge (l.) erläutert den Kindern im Waldbad die Aufgaben der DRK-Wasserwacht Alt Jabel. Fotos: andreas münchow
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Fred Klinge (l.) erläutert den Kindern im Waldbad die Aufgaben der DRK-Wasserwacht Alt Jabel. Fotos: andreas münchow

Kinder vom Zebef-Feriencamp im Waldbad Alt Jabel: Katastrophenschutz des DRK-Kreisverbandes Ludwigslust stellte seine Arbeit vor

svz.de von
24. Juli 2015, 20:00 Uhr

Das Rettungsboot hat einen 18 PS starken Motor, erreicht auf der Elbe eine Geschwindigkeit von bis zu 40 km /h. Gespannt lauschen die Mädchen und Jungen, was Fred Klinge ihnen zu berichten hat. Die Kinder gehören zum Katastrophenschutzcamp des Ludwigsluster Zebef e. V., das in dieser Woche in Alt Jabel stattfand. An diesem Abend hatte Fred Klinge sie ins Waldbad eingeladen, wo er Bademeister ist. Fred Klinge ist seit über 13 Jahren ehrenamtlich im DRK-Kreisverband Ludwigslust tätig und war entscheidend daran beteiligt, dass die DRK-Wasserwacht Alt Jabel nach der Wende neu gegründet wurde.

Doch nicht nur Klinge konnte den Campteilnehmern interessante Dinge erzählen. So rückte das DRK mit mehreren Fahrzeugen an. Andreas Skuthan, Koordinator Ehrenamt im DRK-Kreisverband Ludwigslust e. V., begrüßte die Kinder: „Wir wollen Euch heute verschiedene Fahrzeuge zeigen, die von unserem Kreisverband im Katastrophenschutz eingesetzt werden können.“ So staunten die Mädchen und Jungen über den Gerätewagen der Medical Task Force ebenso wie über die Schnelligkeit, mit der das Behandlungszelt für Notfälle per Pressluft errichtet werden kann. Laut wurde es dann, als sich die Mädchen und Jungen in die Fahrzeuge setzen und Blaulicht und Martinshorn einschalten durften.

Ebenso spannend war die Rundtour in den Fahrzeugen zur Wanderdühne. Traditionsgemäß gab es schließlich einen Erbseneintopf mit Bockwurst, wie er auch im Notfall bei Katastrophen gereicht wird.

Es ist inzwischen Tradition, dass die Katastrophenschutzcamps des Zebef u.a. von Polizei, Feuerwehr, DRK und THW unterstützt werden. Zebef-Koordinatorin Andrea Bade: „Es ist faszinierend, wie sich die Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren entwickelt hat.“ So war in dieser Woche auch die Jugendfeuerwehr Tewswoos im Camp, führte mit den Kindern u. a. Übungen durch, wie sie auch im Bundeswettkampf verlangt werden.

Neben den Kindern des Katastrophenschutzcamps verlebten auch die Teilnehmer am Camp „Ferienspaß“ eine spannende Ferienwoche in Alt Jabel. Beide Camps hatten zum Beispiel die Polizei zu Besuch oder durften beim vom Forstamt Ludwigslust organisierten Baumklettern mitmachen. Interessant für die „Ferienspaß“-Kinder war auch eine Fledermauswanderung, organisiert vom Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe MV.

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