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Verfolgungsjagd endet in Warlow : Bis zum Crash ohne Rücksicht - nicht einmal vor Kindern

vom
Aus der Onlineredaktion

Der Flüchtende im schwarzen Passat ist gefasst - seine Flucht mit mehr als Tempo 200 endete am Abend in Warlow kopfüber an einer Steinmauer. Der 25-Jährige ist kein Unbekannter und raste extrem rücksichtslos durch die Region.

svz.de von
erstellt am 15.Jan.2015 | 18:00 Uhr

"Abgehängt!" -  So oder ähnlich wird der flüchtende Fahrer des schwarzen VW Passat gedacht haben, nachdem er die Polizei heute Nachmittag bei mehr als 200 Stundenkilometern abhängen konnte. Doch die Freude währte nicht lange...

In Warlow endete die  Flucht des 25-jährigen, aus Ludwigslust stammenden Tatverdächtigen jäh an einer Steinmauer. Offenbar in hohem Tempo scheint der Mann die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren zu haben. Der Passat überschlug sich und landete auf dem Dach. Der nur leicht an der Hand verletzte Fahrer flüchtete nach Aussagen von Anwesenden zu Fuß, konnte aber kurz darauf von einem Zeugen aufgehalten und schließlich von der Polizei festgenommen werden. Alkohol oder Drogen konnten nicht festgestellt werden, allerdings war er der Polizei schon mehrfach wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis aufgefallen und somit aktenkundig.

Absolut rücksichtslose und gefährliche Raserei
Auf Facebook beschreibt eine Userin, dass er - schon bzw. wieder verfolgt von der Polizei - in Lüblow in einer Kurve entgegen kam. Über den Grünstreifen hätte sie ausweichen müssen. "Ich hatte zwei Kinder im Auto - so ein Idiot!" Unweit von ihr mussten auch an der Lüblower Kindertagesstätte mehrere Kinder von der Straße springen, um nicht von dem heranrasenden Wagen erfasst zu werden.

Einer Straßensperre im benachbarten Dreenkrögen wich der Flüchtige nach Polizeiangaben kurz darauf aus. Auch ein weiterer Versuch der Beamten, den Mann bei Wöbbelin zu stoppen, endete mit deren Wegspringen von der Straße. Zwischenzeitlich waren bereits mehrere Streifenwagen an der Verfolgungsfahrt beteiligt.

Vor Weihnachten schon Streifenwagen gerammt und untergetaucht

Andere wiederum  berichteten, dass genau dieser Wagen auch schon an den Tagen zuvor vor allem in Schwerin "wie ein Verrückter" unterwegs gewesen sei. Auch kurz vor Weihnachten schon hatte sich der 25-Jährige einer Verkehrskontrolle in Ludwigslust entzogen und dabei einen Streifenwagen der Polizei gerammt. Ihm gelang seinerzeit die Flucht, er tauchte daraufhin unter.

Inzwischen wurde der sportlich aufgemotzte VW Passat (VR) mit Aschaffenburger Kennzeichen (AB) geborgen, der Unfall wird aufgenommen und zur genauen Ursache ermittelt. Schon seit dem frühen Nachmittag hatte sich der Fahrer eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Diese hatte ihn schließlich bei Groß Krams bei mehr als Tempo 200 zwischenzeitlich aus den Augen verloren.

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