A14 Bau Grabow : Beton-Raupe fährt rund um die Uhr

Im Februar vergangenen Jahres haben die Bauarbeiten an der A 14 begonnen. Fotos: Drefin (2)
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Im Februar vergangenen Jahres haben die Bauarbeiten an der A 14 begonnen. Fotos: Drefin (2)

Straßenbau auf der A 14 zwischen Groß Warnow und Grabow hat begonnen. Die Firma ist dem Zeitplan sogar ein Stück voraus

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07. Juni 2017, 05:00 Uhr

Der Lückenschluss der A 14 zwischen Groß Warnow in Brandenburg und Grabow im Auftrag des Straßenbauamtes Schwerin nähert sich mit großen Schritten der Zielgeraden. Die ausführende Baufirma Strabag Großprojekte GmbH/Bereich Ost hat mit dem Betondeckenbau begonnen und arbeitet seitdem rund um die Uhr, um weiterhin gut im Zeitplan zu bleiben.

Mit einer eigenen mobilen Betonmischanlage vor Ort können die Bauarbeiter derzeit bis zu 1,4 Kilometer Richtungsfahrbahn innerhalb von 24 Stunden herstellen. „Hierfür wird der Beton in der Mischanlage im Baufeld gemischt, zum Einbauort transportiert und mit Gleitschalungsfertigern eingebaut“, erklärt Karsten Zaschke, Oberbauleiter bei der Firma Strabag. Gleitschalungsfertiger sind Maschinen auf einem Raupenfahrwerk, die mit einem Arbeitsschritt die Verteilung, Verdichtung und Profilierung des Fahrbahndeckenbetons übernehmen.

Bereits im April diesen Jahres hatte die Firma mit dieser Arbeitsweise einen Kilometer  Betonfahrbahn im Brandenburger Teilabschnitt fertigstellen können. Bei Grabow beträgt die Reststrecke jetzt noch etwa zehn Kilometer. Neben vier Brückenbauwerken (darunter eine Wildbrücke), zwei Regenrückhaltebecken und zwei Autobahnparkplätzen entstehen somit rund 200 000 Quadratmeter Betondecke und 10 000 Quadratmeter Gussasphaltdeckschicht. An den Bauarbeiten sind insgesamt sechs Strabag-Konzerneinheiten beteiligt. Darunter auch eine Gruppe aus Pirna, die mit dem Bau der Kollisionsschutzwände beauftragt ist.

Der Startschuss für das Autobahnteilstück Grabow-Groß Warnow mit vier Spuren, zwei Standstreifen und mehreren bis zu 505 Meter langen Brücken war im Februar vergangenen Jahres gefallen. „Wir sind mit den Arbeiten der Strabag sehr zufrieden, sie ist ihrem Zeitplan sogar noch ein kleines Stück voraus“, sagt Stefan Anker, Leiter der Projektgruppe A 14 beim Straßenbauamt Schwerin.

Im Dezember dieses Jahres soll der Abschnitt für den Verkehr komplett freigegeben werden. „Und bei diesem Termin habe ich auch keinerlei Ängste oder Bedenken“, so Anker weiter. Die Gesamtfertigstellung mit allen Restarbeiten ist dann für Ende August 2018 vorgesehen.

Mit den bereits im Dezember 2015 freigegebenen angrenzenden Teilstücken bis zum Autobahnkreuz Schwerin im Norden und bis zur Anschlussstelle Karstädt im Süden kann der Verkehr dann auf rund 40 neuen Autobahnkilometern der A14 rollen. Damit wäre auch ein Viertel der geplanten Neubaustrecke der Autobahn 14 zwischen Schwerin und Magdeburg geschafft.

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