ludwigslust : Besuchermagnet in der Barockstadt

Das überregional sehr beachtete Barockfest rund um das Ludwigsluster Schloss war mit rund  4000 Besuchern   im vergangenen Jahr eine der größten Veranstaltungen.
Das überregional sehr beachtete Barockfest rund um das Ludwigsluster Schloss war mit rund 4000 Besuchern im vergangenen Jahr eine der größten Veranstaltungen.

Schloss und Schlossmuseum präsentierten in 2013 so viele Veranstaltungen wie noch nie in einem Jahr / Viele Angebote für Familien und Kinder

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05. Februar 2014, 07:00 Uhr

Auch wenn in den vergangenen Monaten die Handwerker das Geschehen im Inneren des barocken Hauses bestimmten, so kann Peter Krohn als Leiter des Schlosses Ludwigslust für 2013 feststellen, dass es im zurückliegenden Jahr unter der Federführung oder in Mitarbeit des Schlossmuseums so viele Veranstaltungen wie noch nie gab. „Nach den guten Besucherzahlen mit knapp 32000 im Jahr 2013 ist es in den letzten Tagen etwas ruhiger geworden“, war von Peter Krohn zu erfahren. Zeit für eine Analyse und die Planung neuer Veranstaltungen sowie die Jahresvorbereitung 2014. „Verzeichnete das Schlossmuseum in den letzten zwei Jahren einen Besucherrückgang von rund zehn Prozent, so heißt es für das neue Jahr, neue Ideen und Projekte zu entwickeln“, so Peter Krohn. „In rund 650 Führungen erlebte ein Teil der Gäste höfische Kunst und Wohnkultur des 18. und 19. Jahrhunderts hautnah. Nur mit der hilfreichen Unterstützung der Honorarkräfte waren so viele Führungen möglich.“

Die Arbeit mit den jüngsten Museumsbesuchern wird im Schloss Ludwigslust seit Jahren mit großem Erfolg durchgeführt. So nahmen 2008 Kinder und Jugendliche an 245 museumspädagogischen Veranstaltungen teil.

Nicht nur Highlights wie Open Air Konzerte mit David Garrett und Peter Maffay, die Ludwigsluster Schlosskonzerte oder das überregional beachtete Barockfest mit rund 4000 Besuchern zogen Einheimische wie Gäste in ihren Bann. Auch die vielen kleinen Sonderführungen der Tagestouristen durch die ständige Ausstellung im Schloss und durch den Park sowie das breite museumspädagogische Angebot für Kindereinrichtungen und Schulen kann sich sehen lassen. Das Interesse war so groß, dass täglich vier bis sechs Führungen auf dem Programm standen. Neben den Großveranstaltungen wie z.B. dem Kleinen Fest im großen Park waren es aber auch Events in Zusammenarbeit mit Institutionen vor Ort oder überregional, wie die „Kunst- und Kulturnacht“ oder der Tag des offenen Denkmals, die einen großen Zuspruch fanden. Besonderer Dank gilt hier der Kreismusikschule „Johann Matthias Sperger“ für die Unterstützung des neuen Veranstaltungsformates „Museumsduft und Bühnenluft“.

„Teilschließung und Bauarbeiten bis Ende 2015“, so Peter Krohn, „bedeuten für die Museumsarbeit eine Herausforderung. Aber diese Veränderung heißt auch, neue Wege zu beschreiten.“ Was erwartet den Kunstinteressierten im Jahr 2014? Neben den überregional bekannten Veranstaltungen wie dem Barockfest im Mai oder dem Kleinen Fest Anfang August gibt es auch bei den Museumsveranstaltungen einiges Neues. Planungsvorbereitungen für das Jahr 2014 im und am Schloss fanden auch mit der Schlosscafé-Betreiberin Sylvia Mohn statt. Auch hier wird es Altbewährtes und viele neue kulturelle Aktionen geben, wie die Zusammenarbeit bei Veranstaltungen mit Reiseunternehmen in Kombination mit besonderen Schlossführungen.

Schon am Sonntag, dem 16. März, heißt es „Frühlingserwachen“ mit einer Vielfalt von Veranstaltungen im Schloss, die von Angeboten im Schlosscafé und des Museums mit Familien- und Kinderführungen und Einblicke in die derzeitige Restaurierung beinhalten. Resultierend aus den umfangreichen Sanierungsarbeiten im Ostflügel des Schlosses haben sich die Mitarbeiter mit neuen Strukturen bei Veranstaltungen, Führungen und in der Museumspädagogik eingestellt. So bietet das Museum Kompaktführungen an, welche neben den Schlossinformationen auch die Stadt- und Parkgeschichte einschließen. Mehrere umfangreiche Workshops und Ferienprojekte wie „Kunsthandwerk hautnah“ mit der Museumspädagogin Sylvia Wulff und die bekannte Rendezvous-Veranstaltungsreihe sind nur einige Auszüge aus dem Veranstaltungsplan des Museums für das Jahr 2014. Erstmalig werden im Juni in neuer Zusammenarbeit mit der regional bekannten Puppenspielerin Margrit Wischnewski „Kindertheatertage auf Schloss Ludwigslust“ im Rahmen des Internationalen Kindertages stattfinden.

Unter dem Thema „Tiere im und um das Schloss Ludwigslust“ erwarten die Kinder- und Schülergruppen Puppentheater als Papier-, Material- und Handpuppentheater, Schloss- und Schlossparkführungen sowie ein Workshop. Dabei können die einzelnen Veranstaltungen als Bausteine zur individuellen Gestaltung des Projekttages genutzt werden, erklärt Peter Krohn.

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