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Ludwigsluster Tageblatt

16. Dezember 2017 | 02:46 Uhr

ludwigslust : Besucher durften experimentieren

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Regionale Schule „Peter Joseph Lenné“ in Ludwigslust hatte zum Tag der offenen Tür eingeladen

von
erstellt am 29.Jan.2017 | 21:00 Uhr

„Nanu, ist denn heute Schule?“ Fragte staunend ein älteres Touristenehepaar am Sonnabendmorgen beim Spaziergang durch den Ludwigsluster Schlosspark. Und wunderte sich, dass gerade so viele Menschen in die unmittelbar am Park gelegene Schule „Peter Joseph Lenné“ strömten.

„Schule“ ist an diesem Vormittag schon, aber etwas anders als gewohnt. Die Regionale Schule (33 Lehrkräfte, 400 Schüler) hat nämlich zum Tag der offenen Tür eingeladen. Und das Interesse ist riesig. Schon früh drängen sich Kinder und Erwachsene, die von den „Rehkids“ musikalisch begrüßt werden, in den Klassenräumen. Daniela Meyenburg ist mit Sohn Berrit aus Wöbbelin nach Ludwigslust gekommen. Berrit besucht derzeit noch die Grundschule, kommt im Sommer in die 5. Klasse und damit in eine Regioschule. „Wir wollen heute schauen, wie es hier in Lulu ist“, sagt Berrits Mutti. Ihr Sohn indes experimentiert im Chemieraum mit dem Bunsenbrenner. „Da kommen ja so viele Farben“, staunt er in seinem Experiment „Flammenfärbungen.“ Chemielehrerin Jana Klatt passt mit einigen Schülern auf, dass auch alles klappt. „Wir haben in unserem Chemieraum eine sehr gute Ausstattung“, sagt die Lehrerin.

Ein paar Räume weiter betreuen Alex, Jan und Maximilian von der Klasse 6 a an diesem Vormittag im Deutsch-Raum u. a. das Literatur-Quiz. „Wer will, kann Fragen zu Büchern beantworten und dann sogar kleine Preise gewinnen. Aber auch, wer falsche Antworten ankreuzt, gewinnt etwas“, schmunzelt Alex.

Jonas (10) aus Krenzliner Hütte interessiert sich für’s Töpfern. Und findet bei Kunstlehrerin Alfreda Nadolny genau das Richtige, darf Ton für eine Schale rollen. „Ich töpfere zu Hause gerne“, erzählt Jonas. Auch er geht im Moment noch in die 4. Klasse (Grundschule Kummer) und kommt im September in Klasse 5. Seine Mutti meint: „Jonas’ großer Bruder war auch in der Lennéschule und wurde sehr gut auf das Gymnasium vorbereitet. Wir haben hier nur gute Erfahrungen gesammelt und uns auch bei Jonas für die Lennéschule entschieden.“

Auch Religionslehrerin Christine Havenstein stellt in ihrem Raum den Unterricht vor. „Im Religionsunterricht geht es nicht nur um die Vermittlung christlicher, sondern auch solcher Werte, die für den Alltag bedeutend sind“, sagt sie. Angesichts der aktuellen Entwicklung sei es auch wichtig, den Kindern andere Religionen zu erklären und auch die Angst zu nehmen. „Islam und islamistische Extremisten zum Beispiel haben doch nichts miteinander zu tun“, sagt die Lehrerin.

Am späteren Vormittag dann stellt Schulleiterin Jutta Schulz den Eltern das Konzept der Schule vor. Für das leibliche Wohl an diesem Vormittag indes sorgen die 10. Klassen mit selbst geschmierten Brötchen, Kuchen und Kaffee. „Das haben wir alles am Freitag vorbereitet“, erzählen Jasmin (15) und Sarah (16) von der 10 a. Den Erlös wollen die Klassen für ihr Abschlussfest im Sommer verwenden.

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