Malliss : Beste Werbung für Mallisser Schule

Elternvertreter standen beim Tag der offenen Tür Rede und Antwort.
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Elternvertreter standen beim Tag der offenen Tür Rede und Antwort.

Lehrer und Schüler präsentierten beim Tag der offenen Tür am Sonnabend zahlreiche Angebote/ Erstmals gab es eine Elternsprechstunde

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01. Dezember 2014, 07:00 Uhr

Viel war los am Tag der offenen Tür in der Regionalschule Malliß: Die Tanzmädels wirbelten im Foyer über das Parkett, zeigten Ausschnitte aus einem neuen Programm, Fünftklässler begrüßten künftige Schüler der 5. Klasse auf englisch und erläuterten in dieser Fremdsprache gleich den Stundenplan samt Fachlehrern. Schüler bewirteten die Gäste mit einem kleinen Imbiss, in der Küche zeigten Hobbybäcker, wie schnell sie leckere Kekse zubereiten können und die Schachspieler trafen sich zu packenden Partien unter Anleitung von Kursleiter Jörg-Christian Röber.

„Unsere Schule ist eine kleine Schule, familiär, übersichtlich, die Schüler erleben eine behütete Atmosphäre. Wir pflegen einen engen Kontakt zu den Eltern, wir können auf jeden einzelnen Schüler eingehen“, sagte Schulleiterin Rosemarie Quade bei einer Power-Point-Präsentation vor den Besuchern, unter ihnen natürlich Schülern und Eltern künftiger Schüler sowie Bürgermeister Volker Sielaff und Gemeindevertreter. „Wir sind eine Schule der kurzen Wege und hoher Sicherheit. Die Bushaltestelle befindet sich auf dem Schulgelände, mit einer Aufsicht. Und wir haben ein geschlossenes Schulgelände.“ Und das Terain zeigt sich auch von einer schönen Seite. „Der Schulhof wurde neu gestaltet, der angrenzende Schulwald rundet das Ensemble ab“, so Rosemarie Quade.

Die Regionale Schule Malliß, die in diesem Jahr das 40-jährige Bestehen feierte, hat den Vorteil von kleinen Klassen. „Keine Klasse hat mehr als 21 Schüler“, so die Schulleiterin, die mit ihrem Pädagogenteam aktuell 116 Schüler unterrichtet. Die Kurse für Mittlere Reife und Berufsreife sind getrennt, Förderstunden werden optimal eingesetzt. Vormittags gibt es zwischendurch keinen Ausfall und keine Freistunden - die Ausfallquote ist gering. Auch die Quote der Schulabschlüsse ist sehr gut, auch der Übergang zum Fachgymnasium und zur Berufsausbildung ist von gleicher Qualität. Die Lehrer nehmen an Weiterbildungen teil, die Förderung der Schüler mit einer Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) erfolgt intensiv und auch über die 5. Klasse hinaus. Viele Angebote und Projekte wie „Lesen macht stark“ fördert die Kinder und Jugendlichen in ihrer Entwicklung. Wandertage gehören zum Veranstaltungsprogramm ebenso wie Themen zur Internetsicherheit, zu Sucht-, Gewalt- und anderen Präventionen. Besonders stolz ist die Schule auf ihr Gütesiegel „Sicherheit macht Schule“. Die Angebote der offenen Ganztagsschule finden großes Interesse, rund 80 Schüler nehmen daran teil. Und die Regionale Schule Malliß ist auch dabei, wenn es darum geht, das Dorfleben mitzugestalten, den Weihnachtsmarkt der Gemeinde zu bereichern, die Schüler gestalten Programme für Dorffeste und Jubiläen mit. Ein wichtiges Projekt ist auch die Pflege des polnischen Friedhofs in Conow.

Am Tag der offenen Tür in Malliß gab es zudem eine Premiere: Die Elternvertretung hatte zum Elternsprechtag eingeladen. Nancy Senff, Ramona Oeding, Ramona Quenzel sowie Carola Borchers kamen mit vielen Besuchern ins Gespräch, machten Werbung für ihre Schule. „Es ist ja normal, wenn an solchen Tagen Schüler und Lehrer für ihre Schule sprechen. Aber wenn auch die Eltern das machen, ist das gleichfalls ein wichtiger Beitrag, im Kampf um den Erhalt unseres Schulstandortes erfolgreich zu sein“, so Carola Borchers, die auch Mitglied der Gemeindevertretung Malliß ist.

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