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Nach Flucht in Grabow : Besitzerin fühlt sich mit Schaden allein gelassen

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Nachdem ein flüchtender Grabower vor Wochen ein Gebäude mit einem gestohlenen Lkw schwer beschädigte, wurde die Besitzerin aufgefordert die Sicherung am Gebäude bis zum 12. Dezember zu erbringen. Sie weiß aber nicht wie.

svz.de von
erstellt am 05.Dez.2012 | 07:20 Uhr

Grabow | Das Wohnhaus, dass ein immer noch von der Polizei mit Hochdruck gesuchter Gesetzesbrecher am frühen Morgen des 26. November in der Grabower Binnung mit einem gestohlenen Lkw schwer beschädigt hat (SVZ berichtete), kann nach Aussagen der Besitzerin vor dem Einsturz gerettet werden. Aus eigener Kraft und mit privatem Kapital sei ihr das nicht möglich, sagte die 51-Jährige bereits am Morgen nach dem der Lkw mehrmals die Hauswand gerammt hatte. Die Versicherung der Eigentümerin hatte sich nach der Information von Kirstin Gaulke nun zu Wochenbeginn eingeschaltet und einen Architekten samt Maurer zur Binnung 9 geschickt.

Die Hausfrau mit einem Minijob plagt nun aber eine andere Sorge: Ein Mitarbeiter vom Fachdienst Bauordnung sei vergangenen Montag vorstellig geworden, habe die beschädigte Hausecke in Augenschein genommen und für die Besitzerin in harschen Worten nur Maßnahmen verlangt, die die öffentliche Sicherheit gewährleisten müssen. Wie das geschehen könnte, das habe sie nicht von ihm erfahren. Per schriftlicher Aufforderung des Fachdienstes hätte die seit einem halben Jahr verwitwete Frau die Sicherung am Gebäude bis zum kommenden 12. Dezember zu erbringen. Kirstin Gaulke weiß aber nicht wie, benötigt dringend jemanden, der ihr unter die Arme greift, um das plötzlich unverschuldet über sie hereingebrochene Unglück zu beherrschen. Sie hofft jetzt auf ihre Versicherung und auf das Hilfsangebot von Grabows Bürgermeister Ulrich Schult.

Aus dem Hause der Polizeiinspektion Ludwigslust heißt es über die Suche nach dem flüchtigen Grabower, dass in den Bundesländern Brandenburg, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern gefahndet wird.

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