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Ludwigsluster Tageblatt

16. Dezember 2017 | 00:49 Uhr

Dömitz : Berufe-Schau in der Sporthalle

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Mehr als 40 Aussteller beim 8. Tag der Berufsfindung des Gymnasialen Schulzentrums Dömitz / Zufriedene Organisatoren

svz.de von
erstellt am 28.Sep.2014 | 16:37 Uhr

Laras Berufswunsch steht fest: Sie möchte – wie ihr Opa – zur Kriminalpolizei. „Im Mai habe ich ein Praktikum bei der Polizei in Ludwigslust gemacht. Das hat mich in meinem Wunsch nur noch bestärkt“, erzählt die Gymnasiastin aus Groß Schmölen. Sie war am Sonnabend mit ihrer Mutter in die Turnhalle am Elbeweg gekommen, um sich aus erster Hand über den beruflichen Weg zur Polizei zu informieren. Die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege MV hatte beim 8. Tag der Berufsfindung des Gymnasialen Schulzentrum „Fritz Reuter“ ihren Stand aufgebaut – wie knapp 50 andere Unternehmen, Hochschulen und Institutionen auch.

„Man erhält viele interessante Informationen, ohne weit fahren zu müssen“, lobt Laras Mutter Susann Weinberg die Messe. „Wir sind jedes Jahr hier. Und ich habe den Eindruck, es werden von Jahr zu Jahr mehr Besucher.“

Auch Gudrun Zöhner, Leiterin des Teams Berufs- und Studienorientierung am Schulzentrum, ist mit der Resonanz zufrieden. „Seit wir den Tag der Berufsfindung in der Turnhalle veranstalten, wird er immer besser angenommen“, so die Lehrerin. Beeindruckt sei sie, wie sich im Laufe der Jahre die Gestaltung der Stände entwickelt hat. Sie werden immer anschaulicher und informativer. Max Daßler, Azubi im dritten Lehrjahr beim Ludwigsluster Maschinenbauer Rattunde, hatte unterschiedlich bearbeitete Wellen dabei. So konnte er Neuntklässler Pascal Sentner aus Woosmer zeigen, was die Spezialmaschinen können, die in seinem Ausbildungsbetrieb hergestellt werden. „Ich möchte einen praktischen Beruf erlernen“, betont Pascal. „Maschinen- und Metallbau geht da schon in die richtige Richtung.“

Der Tag der Berufsfindung ist für das Schulzentrum eine der wichtigsten Aktionen des Jahres. „Schon im März fangen wir gemeinsam mit unserem Kooperationspartner BarmerGEK mit der Vorbereitung an“, erklärt Gudrun Zöhner. In den letzten Tagen seien dann viele Schüler ganz engagiert dabei gewesen. Die Zehntklässler hatten den Security-Dienst gestellt, die Elftklässler die Versorgung – das Frühstück für die Aussteller und einen Imbissstand – organisiert. Andere halfen beim Einräumen. Und da kam auch Unterstützung von der Neu Kaliss Spezialpapier GmbH. Sie hatte einen Transporter zur Verfügung gestellt, damit die Matten zum Schutz des Hallenbodens vom Ludwigsluster Gymnasium geholt werden konnten.

Auch für die Unternehmen ist der Tag der Berufsfindung wichtig. „Wir müssen zeigen, dass wir hier vor Ort sind, weil es immer schwieriger wird, Fachkräfte zu finden“, sagte Christoph Möller, Produktionsleiter bei der Haar Mecklenburg GmbH & Co. KG Ludwigslust. Zwei Auszubildende zum Zerspanungsmechaniker seien in diesem Jahr eingestellt worden – „mehr haben wir leider nicht gefunden“, so Möller.

Lara Weinberg hat am Stand der Polizei-Fachhochschule jede Menge Material über die Einstellungsvoraussetzungen und das Bewerbungsverfahren bekommen. Die Noten seien nicht das Problem, nur zur Mindestgröße von 1,65 Metern fehlen noch ein paar Zentimeter. Doch da hatte Polizeihauptmeisterin Kathrin Horch einen Tipp: „Stell’ einen Ausnahmeantrag.“


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