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"Tagen der Industriekultur am Wasser" : Bergbau in Malliß

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Wer mehr über die Geschichte des Bergbaus in Malliß erfahren möchte, sollte sich das kommende Wochenende freihalten. Zum "Tage der Industriekultur am Wasser" können Interessierte in den "Marien Stollen" schauen.

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erstellt am 14.Aug.2013 | 10:55 Uhr

Malliss/Grabow | Wer mehr über die Geschichte des Bergbaus in Malliß erfahren möchte, sollte sich das kommende Wochenende freihalten. Anlässlich der "Tage der Industriekultur am Wasser" können Interessierte in den "Marien Stollen" schauen, in dem Braunkohle abgebaut wurde. Im Regionalmuseum Neu Kaliß gibt es in den Dauerausstellungen und bei Führungen noch mehr Informationen zum Bergbau und zur traditionsreichen Papierfabrik des Dorfes. Im Schlosspark Ludwigslust können die Besucher auf den Spuren der Wasserkünste des Barocks wandeln. Die Fachwerkstadt Grabow stellt ihren Hafen und die damit zusammenhängenden ehemaligen Fabriken und die Brauerei vor. Für weitere Informationen zu Grabows Industriestätten lohnt ein Besuch im Heimatmuseum.

Mit dabei in Mecklenburg-Vorpommern sind auch: Wismar mit seinem Alten Hafen. Im Thormann-Speicher werden Führungen angeboten und Filme über die Baudenkmale in Wismar gezeigt. Der Schlepper "Pionier" lädt ein zu Fahrten durch den alten Hafen, zur Werft und zum Überseehafen. Im Phantechnikum dreht sich alles um das Thema "Wasser". In Boizenburg lassen sich die Schöpfwerke und Deichsiele der Teldau mit einer geführten Fahrradtour erradeln. Wer es lieber maritim mag, schließt sich einer der Schiffsführungen auf der "Minna" an oder sieht sich auf großer Leinwand im Schiffsbauch Filme rund um das 94-jährige Binnenfrachtschiff an.

Die "Tage der Industriekultur am Wasser" wurden von der Metropolregion Hamburg ins Leben gerufen und werden von der Geschäftsstelle organisiert. Die Stiftung Denkmalpflege Hamburg unterstützt das Projekt. Mit 100 Denkmalen an mehr als 50 Orten, begleitet von 350 Veranstaltungen, geht das große gemeinsame Kulturprojekt der Metropolregion Hamburg in die zweite Runde. Hafenanalgen, Schleusen und Schiffe, Leucht- und Wassertürme, Brücken und Mühlen, Fabriken und Kraftwerke geben Einblicke in die Welt der Industriekultur am Wasser. Jeder Kreis besticht durch ein besonderes Programm: Führungen und Vorführungen, Besichtigungen und "Denkmale in Aktion" erklären die historische Technik und Arbeitswelt.

Das komplette Programm und weitere Informationen gibt es im Internet unter tagederindustriekultur-hamburg.de.


Aus dem ProgrammWasser und BergbauGrabow:

Eine Stadtführung unter dem Titel „Der Hafen und die ehemaligen Fabriken in Grabow“ wird am Sonntag, dem 18. August, angeboten. Sie beginnt um 15 Uhr am Heimatmuseum der Stadt.

Ludwigslust:

Am Sonnabend, dem 17. August, beginnt um 11 Uhr eine Führung zu den „Wasserkünsten“ des Barock. Treffpunkt ist der Schlossvorplatz am Denkmal Friedrich Franz I.. Nach würdigem Empfang des Wassers vor dem Schloss folgt der Besucher dem Ludwigsluster Kanal in seinem weiteren Verlauf in den Schlosspark zu den einzelnen Höhepunkten der Wasserkünste.

Malliß:

In Malliß werden am Wochenende (Sonnabend von 10 bis 17 Uhr, Sonntag von 10 bis 16 Uhr) unterschiedliche Veranstaltungen angeboten. Vorträge zur Bergbaugeschichte führen am zentralen Treffpunkt Ludwigsluster Straße 21 (Rastplatz mit Hunt und Seilscheibe) in die Thematik ein. Von dort aus werden geführte Wanderungen zur Salzquelle, entlang der Stichkanäle bis zum Marien-Stollen und zum restaurierten Mundloch des Stollens angeboten. Zudem gibt es Ausstellung und Vortrag zum restaurierten Mundloch des Stollens Conow I mit anschließender Besichtigung sowie Kaffee und Kuchen vor Ort. Vom Treffpunkt gibt es auch einen Shuttleservice.

Neu Kaliß:

Das Heimatmuseum hat am Sonnabend und Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

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