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Ludwigsluster Tageblatt

18. Dezember 2017 | 10:10 Uhr

Ludwigslust : Beratungsprojekt gut angelaufen

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Ehrenamtskoordinator Andreas Skuthan sieht darin wertvolle Ergänzung der bisherigen sozialen Angebote des DRK-Kreisverbandes

von
erstellt am 29.Aug.2017 | 07:00 Uhr

„Das Angebot zur Therapie wird sehr gut angenommen, die Resonanz ist groß“, zieht Dr. Peter Slonina eine positive Bilanz nach den ersten zehn Monaten des Ehrenamts  projekts „Heilpraktische Psychotherapie“des DRK-Kreisverbandes Ludwigslust e.V.. Der Therapeut ist staatlich geprüfter Heilpraktiker und spezialisierte sich nach erfolgreichem Abschluss am Gesundheitsamt Rostock anschließend auf den Gebieten der Kognitiven Verhaltenstherapie sowie des Bio- und Neurofeedbacks. „Im November des vergangenen Jahres haben wir mit Dr. Slonina als Partner das Ehrenamtsprojekt Heilpraktische Psychotherapie ins Leben gerufen. Kostenfrei, als freiwilliges Angebot, ohne Zeitdruck und mit kurzfristigen Terminen“, sagte Andreas Skuthan, Ehrenamtskoordinator beim DRK. Der Heilpraktiker für Psychotherapie ist seit Ende 2016 im Ruhestand und initiierte anschließend mit dem den DRK-Kreisverband das Projekt, Menschen mit psychischen Erkrankungen zu helfen. Dr. Slonina bietet Hilfe bei folgenden Beschwerden: Angst- und Panikattacken, Depressionen, Zwängen, sozialen Phobien, Schlafstörungen, Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen, ADS/ADHS, Partnerschaftsproblemen, Migräne und bei Schmerzen ohne organischen Befund.

Zum ganzheitlichen Therapiekonzept gehört das intensive therapeutische Gespräch als Grundlage der Behandlung sowie Biofeedback, Neurofeedback, klassische Entspannungsverfahren wie die Progressive Muskelentspannung nach Jacobson oder die Durchführung von Achtsamkeitsübungen als weitere Bausteine der Behandlung. „Ich betreue aktuell Patienten in Ludwigslust, Neustadt-Glewe, Grabow und auch in Hagenow. Die Patienten können solange zu den Therapiesitzungen kommen, wie sie Bedarf haben. Die Termine finden in der Regel einmal pro Woche statt. Die Behandlung bleibt immer kostenfrei. Wichtig ist, dass ich auch Hausbesuche mache, wenn Patienten das wünschen“ , so Dr. Peter Slonina.

Die Therapiesitzungen dauern rund eineinhalb bis zwei Stunden. Als das Projekt startete, gab es in den sozialen Netzwerken auch Skepsis bezüglich dieses DRK-Projektes. Es wurde bezweifelt, dass Heilpraktiker Menschen mit psychischen Erkrankungen helfen könnten. Die Praxis zeigte ein anderes Bild. Dr. Slonina: „Das Angebot ist offensichtlich eine große Hilfe für viele Menschen. Wichtig ist jedoch für mich, dass der Patient immer eine Rückmeldung gibt, ob und warum die Therapie für ihn hilfreich ist und ob sich das in einer Verbesserung der Lebensqualität im Alltag widerspiegelt. Letzteres muss immer die Zielstellung der Behandlung sein“.

Andreas Skuthan ist froh, dass sich das Angebot etabliert hat und angenommen wird. „Wir sehen das als wertvolle Ergänzung der bisherigen ehrenamtlichen Angebote unseres Kreisverbandes im sozialen Bereich. Und wir freuen uns, dass wir das gemeinsam mit Dr. Slonina noch eine Weile so weiterführen können“, so der Ehrenamtskoordinator.


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