Ludwigslust : Bekommt die Lennéschule ihr neues Atrium?

Die Lennéschule soll ein Atrium und einen neuen Schulhof bekommen. Ob das gelingt? Wesentlich hängt es von der Fördermittel-Bereitstellung ab.
Die Lennéschule soll ein Atrium und einen neuen Schulhof bekommen. Ob das gelingt? Wesentlich hängt es von der Fördermittel-Bereitstellung ab.

Stadtvertretung debattiert gestern Abend über Verwirklichung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes

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05. November 2015, 07:00 Uhr

Wie erwartet, hat die Ludwigsluster Stadtvertretung gestern Abend im Rathaus sehr intensiv darüber diskutiert, das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (Isek) praktisch sichtbar werden zu lassen. Drei Vorhaben sind in den Fokus gerückt. Alle sollen in den nächsten drei Jahren mit Leben erfüllt werden: Atrium und Schulhofgestaltung der Lennéschule (geschätzte Kosten 1,24 Millionen Euro), Dachausbau des Nebengebäudes der Fritz-Reuter-Schule (525 000 Euro), Stadtteilspielplatz im Bereich Helene-von-Bülow-Straße, wo ein Eigenheimgebiet entstehen soll (300 000 Euro).

Was davon entstehen kann, ob gar alles oder nur ein einziges Vorhaben, das hängt in allererster Linie von der Fördermittel-Erschließung ab. Deshalb hat die Stadtvertretung gestern Abend Prioritäten gesetzt. Sie beschloss die Beantragung von Fördermitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (Efre) und hat dabei das Atrium an die erste Stelle gesetzt. In der Vorlage steht aber auch, dass die Reuterschule den Ausbau bekommt, wenn sich nicht beide Vorhaben realisieren lassen.

Angesichts der aktuelle Zuwanderungslage ändern sich momentan die Bedingungen häufig. So informierte Bürgermeister Mach gestern Abend über ein neues Förderprogramm des Bundes, bei dem aber erst noch geprüft werden müsse, ob die Ludwigsluster Vorhaben da hineinpassten.

Weitgehende Einigkeit gab es, den Weg des Isek weiter zu beschreiten, an dem viele Ludwigsluster mitgearbeitet hätten. Die Mehrheit der Stadtvertreter trägt Forderungen nicht mit, jetzt Änderungen an dem Konzept hinsichtlich von Grundschulerweiterungen vorzunehmen.

Denn das hat der Bürgermeister klargestellt: Sowohl der Bau eines Atriums als auch der Dachgeschossausbau führen nicht zur Schaffung von mehr Plätzen, wohl aber zu einer Verbesserung der Lernatmosphäre. Dennoch hat die Erweiterung der Grundschulkapazitäten, wie sie beispielsweise Frank Engel und Heiko Böhringer (AfL) fordern, ihre Berechtigung. „In den nächsten beiden Jahren kommen geburtenstarke Jahrgänge in die Schule. Dann brauchen wir mehr Platz in unseren Grundschulen“, so Engel.

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