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Ludwigslust : Bei klirrender Kälte wächst die Brücke

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Die Arbeiten am Ersatzneubau für Fußgänger und Radfahrer über die Anlagen der DB AG im Zuge der Neustädter Straße kommen trotz der winterlichen Witterung gut voran. Ziel ist die Fertigstellung bis April.

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erstellt am 17.Feb.2012 | 11:03 Uhr

Ludwigslust | Bei klirrender Kälte in luftiger Höhe Arbeiten auszuführen, ist schon eine besondere Herausforderung für die Bauleute der Firma Martens aus Schwerin. Trotz der winterlichen Witterung kommt das Vorhaben voran. Die Fußgänger-/Radfahrerbrücke nimmt immer mehr Gestalt an, von der Stiftseite her sind die Schalungsarbeiten und die Schalung für die Widerlager im Prinzip abgeschlossen.

Ziel ist die Fertigstellung der Baumaßnahme bis April

Im August vergangenen Jahres wurde der Firma Martens als Hauptauftragnehmer der Auftrag zum Neubau der Brücke erteilt, im September 2011 wurde mit den Arbeiten begonnen.

Die Fundamentarbeiten sind beendet, auch die Ausführungsplanung und die statistischen Berechnungen sind weitestgehend abgeschlossen.

Die neue Fußgänger-/Radfahrerbrücke ist der Ersatz für den vor Jahren wegen Baufälligkeit abgerissenen Vorläufer, den so genannten Katzenbuckel. Im Laufe der Zeit waren Bürgerforderungen immer lauter geworden, die so entstandene künstliche Zweiteilung der Stadt zu beenden.

Der Katzenbuckel wurde vor mehr als einem Jahr abgerissen, das Bauwerk hatte irreparable Schäden, so dass ein Ersatzneubau unumgänglich wurde. Nach einer kurzen Pause zum Jahreswechsel 2011/12 wurde in der zweiten Januarwoche die Baumaßnahme fortgesetzt und mit den Schalungsarbeiten auf der zweiten Seite gegenüber der Paschenstraße begonnen.

Im Anschluss daran folgten die Betonierarbeiten für die Widerlager. Die Arbeiten begannen wieder auf der Stiftseite, da hier die Widerlager schon vorhanden sind. Ziel ist es, die Baumaßnahme bis Ende April fertig zu stellen.

Bei diesem Projekt sind sehr viele vorbereitende Arbeiten zu bewältigen, so wird der Überbau, also das Teil, das zwischen den Widerlagern einzuhängen ist, in Werkstätten in Lubmin vormontiert.

Der Bau der Fußgänger- und Radfahrerbrücke über die Anlagen der DB AG im Zuge der Neustädter Straße ist nach Aussage von Fachbereichsleiter Stadtentwicklung und Tiefbau, Jens Gröger hinsichtlich Planung und Ausführung ein anspruchsvolles Bauwerk. Es ist ungefähr 40 Meter lang, der Abschnitt zwischen den Widerlagern, die selbst zwölf Meter hoch sind, ist 34 Meter lang. Hier vor Ort gibt es sehr viele Gewerke, die von der Konstruktion her eingesetzt werden. Der Treppenturm wird als Stahlkonstruktion ausgeführt, der Überbau besteht aus Stahl und einer Glas-Faser-Konstruktion.

Die Technologie und Realisierung liegen in den Händen des Planungsbüros IBD in Raben Steinfeld.

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