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ludwigslust : Begegnungsstätte zur Zeit Treffpunkt für Bauleute

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Alter Forsthof 8 in Ludwigslust wird bis zum Sommer dieses Jahres aufwändig saniert und umgebaut

von
erstellt am 30.Jan.2017 | 21:00 Uhr

Auf dem Alten Forsthof, traditionelle Begegnungsstätte der Volkssolidarität in Ludwigslust, treffen sich im Moment jeden Morgen die Bauleute. Es wird komplett umgebaut, weshalb alle Veranstaltungen gegenwärtig in Ausweich-Räumlichkeiten stattfinden müssen.

Männer von der Ludwigsluster Baufirma Ricke sind es, die hier im Moment ein und aus gehen. Ein gemauerter Schacht ist bereits zu erkennen, der einmal einen Fahrstuhl aufnehmen wird. Das Gebäude wird unterteilt. „Es entsteht im Erdgeschoss eine Tagespflege für bis zu 21 Gäste“, erklärt Holger Mieth, Geschäftsführer der Volkssolidarität Südwestmecklenburg. Bei den Sanierungsarbeiten erleben die Bauleute durchaus Überraschungen. Hinter manchen Wänden verbergen sich Räume, die einst zugemauert wurden und zukünftig ebenfalls genutzt werden können.

Der Alte Forsthof soll eine Stätte der Begegnung bleiben. Dafür wird es einen Saal in dem Gebäude geben. Daneben entsteht eine Küche und auch ein neuer Sanitärtrakt kommt hinein. In der oberen Etage entstehen zusätzlich drei kleine Räume, die ebenfalls für Begegnungen genutzt werden können. „Hier können sich Handarbeits- oder andere Interessengruppen, auch Vereine und andere treffen“, blickt Holger Mieth voraus.

Ins obere Stockwerk zieht die Geschäftsstelle der Volkssolidarität wieder ein. Die Sozialstation, die bisher im Erdgeschoss ihren Platz hatte, wird ebenfalls in das obere Stockwerk ziehen.

2016 hatte die Volkssolidarität den Alten Forsthof von der Stadt Ludwigslust gekauft.

Im Sommer dieses Jahres sollen die Umbau- und Sanierungsarbeiten beendet sein, bestätigt Holger Mieth. Dann werden die Räumlichkeiten senioren- und behindertengerecht ausgestattet sein. Wegen des sozialen Engagements steuert die Deutsche Fernsehlotterie rund 300 000 Euro zu den Kosten hinzu. Die seit 1956 existierende soziale Lotterie im Auftrag der ARD und der kommunalen Spitzenverbände fördert Projekte zu Gunsten hilfsbedürftiger Menschen. Rund 100 000 Euro Fördermittel für die Begegnungsstätte kommen vom Landesamt für Gesundheit und Soziales.

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