Grabow : Baustart in der Rathausgasse

Die Grabower Tief- und Straßenbau Haack und Stewering GmbH hat mit den Arbeiten in der Rathausgasse begonnen.
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Die Grabower Tief- und Straßenbau Haack und Stewering GmbH hat mit den Arbeiten in der Rathausgasse begonnen.

Weiteres innerstädtischen Vorhaben in Grabow in Angriff genommen/ Stadtvertretung ermächtigte Bürgermeister zur Auftragsvergabe

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16. Juli 2015, 21:00 Uhr

Schwere Technik bestimmt aktuell das Baugeschehen im Bereich der Rathausgasse in Grabow. Hier stehen der Ausbau und die Umgestaltung der Gasse und des Verbindungsweges an. Der Hauptausschuss der Stadt Grabow hatte einen Dringlichkeitsbeschluss gefasst, den Straßenbau an die Firma Grabower Tief- und Straßenbau Haack und Stewering GmbH zu vergeben. Bürgermeister Stefan Sternberg verwies darauf in seinem Bericht auf der jüngsten Sitzung der Stadtvertretung am Dienstagabend.

Das Grabower Unternehmen hat mit der Aufnahme der Oberfläche begonnen, das wird in dieser Woche abgeschlossen. Ab 20. Juli wird dann die Firma Tief- und Kulturbau Schwerin mit dem Kanalbau beginnen, diese Arbeiten sollen voraussichtlich zum 18. September beendet sein.

Die fortführenden Arbeiten im Straßenbau sollen laut Zeitplan am 21. September starten, die Fertigstellung ist Ende November vorgesehen. Parallel zum Straßenbau werden Nebenarbeiten an der Beleuchtung ausgeführt, das übernimmt die Firma Steinberg aus Grabow.

Die Kosten für das Projekt liegen im Straßenbau bei rund 160  000 Euro, die Beleuchtung schlägt mit 11  500 Euro zu Buche. Die Stadt Grabow trägt einen Anteil am Niederschlagswasserkanal.

Weitere innerstädtische Bauvorhaben standen auf der Sitzung der Stadtvertreter am Dienstagabend im Fokus. Dazu gehören die Kirchenstraße 12/13, die Rudolf-Breitscheid-Straße 13, die Canalstraße 12 sowie die Wachtstraße 1 und Kirchenstraße 17. Die Stadtvertretung sollte einen Beschluss fassen, den Bürgermeister zur Auftragsvergabe von Baumaßnahmen zu ermächtigen. In Bezug auf die zur Verfügung stehenden Fördermittel ist vorgesehen, schnellstmöglich mit den Baumaßnahmen zu beginnen. Es ist möglich, dass die Ausschreibung und die Vergabevorschläge zeitlich vor der ersten Sitzung der Stadtvertretung nach der Sommerpause am 7. Oktober 2015 liegen. Eine zügige Vergabe ist deshalb geboten, da in 2015 noch möglichst viele Städtebaufördermittel umzusetzen sind. Eine Ermächtigung des Bürgermeisters sei daher zweckmäßig, hieß es in der Begründung der Beschlussvorlage durch das Bauamt. Thomas Holke von der Alternative für Grabow (AfG) sagte, dass er sich schwer damit tue, dem Bürgermeister diese Aufgabe zu übertragen. Bürgermeister Stefan Sternberg entgegnete darauf, dass es eine Dringlichkeitsentscheidung sei. „Sie legitimieren das als Stadtvertretung“, so der Grabower Verwaltungschef. Holkes Fraktionskollege Bernd Reichardt merkte an, dass eine Sommerpause nicht rechtfertige, diese Entscheidung jetzt durchzuziehen. Man müsse dann eben bis zur nächsten Sitzung warten. „Dann schaffen wir die Fristen nicht, dann sind die Gelder weg“, antwortete der Bürgermeister. „Was wir in diesem Jahr nicht an Fördermitteln ausgeben, wird im nächsten Jahr nicht mehr da sein. Es sind zu viele Bauvorhaben, die wir sonst nicht schaffen.“ Stadtvertreter Wolfgang Möller, Die Linke, erklärte für seine Fraktion, dass es in Sachen Städtebau keinen Stopp, keine Bauverzögerung geben solle. „Wir stimmen dafür, wie es Herr Sternberg gesagt hat“, und stellte den Antrag auf Abstimmung. Auch Holger Hahn von der SPD-Fraktion sah die Notwendigkeit, den Bürgermeister zur Auftragsvergabe zu ermächtigen. „Die Fördermittel, die wir zurückgeben müssen, sind verloren.“ Der Antrag von Wolfgang Möller fand mit 13 Ja- bei zwei Gegenstimmen eine klare Mehrheit. Ebenso deutlich wurde auch der eigentlichen Beschlussvorlage zur Ermächtigung des Bürgermeisters zugestimmt.

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