Ludwigslust : Bauarbeiten in vielen Ecken der Stadt

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Neue Brücke im Laascher Weg soll im September fertig sein / Arbeiten in der Nummerstraße ziehen sich bis ins nächste Frühjahr hin

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24. Juli 2014, 07:00 Uhr

Die neue Brücke über die Bahngleise im Zuge des Laascher Weges sollte eigentlich schon seit dem Frühjahr fertig sein. „Wir mussten aber mit einem enormen Arbeitsaufwand zunächst die dort liegende Leitsicherungstechnik der Bahn sichern“, erklärte Jens Gröger, Fachbereichsleiter Tiefbau, bei der Stadtverwaltung Ludwigslust. „Weil das Gros der Arbeiten erst danach beginnen konnte, verzögerten sich die Bauarbeiten erheblich.“ Die beauftragte Firma Matthäi aus Leezen habe zwar – auch dank des milden Winters – einen Teil des Rückstandes aufholen können, doch der Fertigstellungstermin ist nun in den September gerückt. Die Widerlager und der Überbau der neuen Spannbetonbrücke sind nach Aussage von Jens Gröger fertig. Jetzt fehlen u.a. noch die Deckschicht und die Übergänge zwischen den Zufahrtsrampen und dem Brückenbauwerk. „Die Straßenbauarbeiten sind für August geplant“, so der Verwaltungsmitarbeiter. Wenn dann im September die Verkehrsfreigabe erfolgt ist, werde auch die alte, dort entlangführende Buslinie wieder aktiviert und die Bushaltestelle Laascher Weg genutzt.

Die neue Brücke, in deren Bau die Stadt rund 700 000 Euro aus ihrem Haushalt steckt, ist aus Sicht der Verwaltung wichtig für Ludwigslust. „Im Falle einer Havarie auf der Hochbrücke ist sie künftig wieder die einzige Alternative, über die Feuerwehr und Rettungsdienst in die Teile der Stadt nördlich der Bahn gelangen können“, so Gröger. Ein Ersatz für die Hochbrücke könne und solle sie aber in keinem Fall sein.

Auch anderswo in der Stadt wird derzeit kräftig gebuddelt. Der Sommer ist traditionell die Zeit, in der die meisten Baumaßnahmen laufen. In der Neustädter Straße zwischen Bahn und Kreuzung Paschenstraße wollen alle Beteiligten auf die Tube drücken. „Alle Arbeiten liegen im Zeitplan“, so Gröger. Dennoch ist jetzt beschlossen worden, parallel zu den Arbeiten an Trinkwasser-, Gas- und Stromleitung in einem Bereich auch schon mit Arbeiten für Borde und Gehwege zu beginnen. „Wir wollen, dass die Baumaßnahme nicht zu lange dauert“, so der Verwaltungsmitarbeiter.

Im ersten Bauabschnitt der Nummerstraße müssen noch Schmutz- und Regenwasserkanal verlegt werden, ehe im September der Bau von Fahrbahn und Gehwegen beginnen kann. „Da ist viel Handarbeit nötig“, so Gröger. Daher werden sich die Arbeiten an den Nebenanlagen bis ins Frühjahr 2015 hinziehen.

Derweil hat das Bauamt schon den zweiten Abschnitt Nummerstraße/Neue Straße zwischen B 5 und Lindenstraße im Blick. Noch in dieser Woche wird die Genehmigungsplanung für dieses über die Städtebauförderung laufende Projekt zur Programmbehörde im Schweriner Wirtschaftsministerium geschickt. Die Fällgenehmigung für die Linden liegt nach Aussagen Jens Grögers schon vor. Und der Abwasserzweckverband wolle noch in diesem Jahr mit Schmutz- und Regenwasserkanal beginnen.

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