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Ludwigsluster Tageblatt

25. November 2017 | 03:19 Uhr

Balow : Balow sagt „Sayonara“

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Deutsch-Japanischer Sportjugendaustausch geht nach einer Woche mit großer Party im KUK zu Ende

von
erstellt am 16.Aug.2014 | 07:00 Uhr

Mit einer großen Abschlussfeier im Balower Kultur- und Kommunikationszentrum ist am Donnerstag der Deutsch-Japanische Sportjugendaustausch zu Ende gegangen.„Das war für uns alle eine sehr beeindruckende Woche“, sagte Stefan Sternberg, Vorsitzender der Landessportjugend. Sternberg, dessen Familie die japanische Dolmetscherin in dieser Woche bei sich zuhause aufgenommen hatte, punktete bei den Gästen gleich mit der Begrüßung auf japanisch: „Kon ban wa. Guten Abend, wie geht es Euch heute?“ Die hoben darauf ihre Daumen und klatschten in die Hände.

Eine ganze Woche verbrachten die Japaner mit deutschen Jugendlichen und ihren Familien im Amt Grabow. „Anstrengend, aber total schön war’s“, sagt Lissy Gollnik aus Grabow. „Wir haben so viel voneinander gelernt und miteinander erlebt. Es ging sehr herzlich und offen zu.“ Fast alle japanischen Jugendlichen waren das erste Mal in Europa. Seit ihrem Besuch in Grabow wissen sie, dass man Schaumküsse auch ohne Gabel essen kann, Fleisch durchaus im ganzen Stück serviert wird oder ein Bürgermeister nicht immer der älteste Mann im Ort sein muss. Ryoya Tamura, in Japan ein talentierter Basketballspieler, ist in Zachun das erste Mal Wasserski gefahren und hat am Fluss in Platschow Luftsprünge vollführt, als ihm beim Angeln mit Gastgeber Felix eine Forelle an den Haken biss. Der Balower Fußballer Felix hatte für den Austausch extra Urlaub genommen. „Das habe ich echt gern gemacht“, sagt er. Und wer weiß, wenn er nächstes Jahr wieder Urlaub bekommt, fährt er mit zum Gegenbesuch nach Japan.

Den Austausch zwischen den japanischen und deutschen Jugendsportorganisationen gibt es seit 41 Jahren. MV hatte die Japaner bisher immer in Rostock begrüßt, erstmals sei mit dem Amt Grabow dieses Jahr der Landkreis Ludwigslust Parchim mit dabei. Die neun Japaner waren in Gastfamilien in Neustadt Glewe, Ludwigslust, Grabow, Werle und Balow untergebracht.

 

 

 

 

 

 

 

 

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