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Ludwigsluster Tageblatt

22. August 2017 | 05:23 Uhr

brenz : Bagger schafft Platz für neue Kita

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Planer Matthias Brenncke stellte beim traditionellen „Kaffeeklatsch“ der Volkssolidarität Brenz Entwurf für künftige Kindereinrichtung vor

Der ehemalige Anbau ist schon weg. Jetzt nimmt sich der Abrissbagger das Haupthaus vor. Am Dienstag begann der Abriss des alten Kita-Gebäudes in Alt Brenz. Es wird einem Neubau Platz machen. Und um genau diese neue Kita ging es am Mittwochnachmittag beim traditionellen „Kaffeeklatsch“, der offenen Einwohnerversammlung, zu der die Volkssolidarität Brenz eingeladen hatte.

Matthias Brenncke vom verantwortlichen Planungsbüro stellte die künftige Kita vor. Der 20 mal 21 Meter große Eingeschosser wird dorftypisch ein Bau aus roten Ziegelsteinen sein. Mittelpunkt ist ein 100 qm großer Gruppenraum, der sich praktisch vom Vorder- bis zum Hintereingang erstreckt. Durch Dachfenster gelangt natürliches Tageslicht in den Raum, der so ein Atrium ist. Jeweils seitlich davon liegen die Themen- und Sanitärräume von Krippe und Kindergarten. Wie heute üblich, gibt es keine Stufen oder andere Barrieren. Die Kita wird insgesamt 42 Kindern Platz bieten.

Die Brenzer nutzten die Gelegenheit, einige Fragen oder Gedanken loszuwerden. Hans-Joachim Poddey z. B. merkte an, das geplante Kita-Gebäude scheine im Gegensatz zu den Nachbarhäusern relativ klein. „Das täuscht etwas“ sagte Matthias Brenncke. „Die Kita wird etwa viereinhalb bis fünf Meter hoch.“ Auf eine weitere Frage nach einem möglichen Dach erwiderte Matthias Brenncke, ein Spitzdach, wie im Dorf üblich, wäre etwa dreimal höher als das eigentliche Haus geworden.

Im Gespräch war im Vorjahr auch, die alte Kita stehen zu lassen und zu sanieren. Beim Bau bzw. im Laufe späterer Sanierungen, so Brenncke, seien viele Schadstoffe verwendet worden. Auch deshalb sei eine Sanierung nicht mehr in Betracht gezogen worden.

Nach dem Abriss des alten Gebäudes soll dann von Mai bis August der Rohbau errichtet werden. Dem folgen bis Februar 2018 die Ausbauarbeiten. Die Gesamtkosten betragen rund 1,1 Millionen Euro, die zu 65 Prozent aus Fördermitteln kommen sollen. Mehr als 420  000 Euro müssen von der Gemeinde aufgebracht werden.

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erstellt am 19.Apr.2017 | 21:00 Uhr

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