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Ludwigsluster Tageblatt

21. August 2017 | 18:03 Uhr

Grabow : Bagger frisst sich durchs Mauerwerk

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Der Abriss des Gebäudes am Kießerdamm 13 läuft. An gleicher Stelle baut WBV Grabow ein Mehrfamilienhaus.

Millimetergenau greift der Arm des Baggers in eine Wand des Hauses Kießerdamm 13 gegenüber dem Fritz-Reuter-Haus in Grabow. Das Arbeitsgerät zieht mehrere Holzbalken heraus. Der Baggerfahrer der Firma BTB Bülck aus Brenz, die den Abriss des Hauses übernimmt, macht das alles von leichter Hand per Joystick. Er sortiert alle Materialien – von Holz über Steine bis zu Leitungen – getrennt in die Container an der Straße.

Aber nicht alles vom alten Haus wird entsorgt. „Das Balkongitter und die Haustür bleiben erhalten“, erklärt Bürgermeister Stefan Sternberg. „Mit den Arbeiten wurde am vergangenen Dienstag begonnen“, war gestern Nachmittag bei einem Ortstermin von Ina Kruse, der Geschäftsführerin der WBV Wohnungsbau- und Wohnungsverwaltungsgesellschaft mbH Grabow, zu hören. Der Abriss wird noch gut zwei Wochen dauern, ehe dann am 20. Juni der Hochbau beginnt. „Bauausführende Firma wird die Page GmbH aus Brunow sein“, ergänzt die WBV-Geschäftsführerin. In sehr guter Lage am Kießerdamm neuen Wohnraum zu schaffen – das ist das aktuelle Vorhaben der städtischen Wohnungsgesellschaft. Die Tage des Hauses Kießerdamm 13 sind gezählt, die Stadtvertretung Grabow und die WBV haben sich darauf geeinigt, hier an gleicher Stelle ein neues Mehrfamilienhaus zu bauen.

„Es soll ein Angebot für altersgerechtes Wohnen sein, zugleich wollen wir damit einen städtebaulichen Missstand beseitigen“, sagte Grabows Bürgermeister Stefan Sternberg im Gespräch mit der SVZ. Die Stadt gibt für den Abriss aus dem Haushalt 20  000 Euro, da es sich um eine Maßnahme innerhalb der Stadtentwicklung Grabow 2020 handelt. Die WBV schafft mit dem Neubau acht Wohnungen, drei 3-Raum-Wohnungen von knapp 60 bis 80 Quadratmetern und fünf 2-Raum-Wohnungen mit rund 50 Quadratmetern. Ina Kruse: „Das Haus wird altersgerecht gebaut, es gibt keine Schwellen. Das Haus verfügt über einen Aufzug, jede Wohnung hat einen Balkon, es gibt Abstellflächen und Fahrradunterstellmöglichkeiten sowie kleine Schuppen“, ergänzt die Geschäftsführerin. Die Wohnungen in dieser sehr schönen Gegend erhalten einen sehr individuellen Zuschnitt mit Ess- und Wohnküchen. Auch separate Küchen sind möglich. „Wir haben schon fünf Vorverträge mit Mietern abgeschlossen. Zu vergeben ist noch die kleinere 3-Raum-Wohnung. Nach gut einem Jahr Bauzeit können die neuen Mieter dann hier einziehen.“

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erstellt am 30.Mai.2016 | 17:00 Uhr

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