zur Navigation springen
Ludwigsluster Tageblatt

18. November 2017 | 00:22 Uhr

Menkendorf : Badewannenkapitäne in akuter Seenot

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Sportlich und sehr unterhaltsam verliefen die Menkendorfer Wasserspiele/ Schubkarrenrennen und Burgwalllauf am Pfingstmontag waren weitere Höhepunkte

svz.de von
erstellt am 25.Mai.2015 | 10:39 Uhr

Es ist der regionale Höhepunkt zu Pfingsten in der Gemeinde Grebs-Niendorf. Das Dorffest in Menkendorf zieht sogar Besucher aus der Region an. Dank des Tatendrangs einer Handvoll Akteure aus der Dorfgemeinschaft und viele Helfer war auch das diesjährige Fest eine kurzweilige Veranstaltung.

Die größte Aufregung beim Publikum erregten die Menkendorfer Wasserspiele am ersten Festtag. Ein anderer sportlicher Höhepunkt war der Burgwalllauf am Pfingstmontag. Erstmals nahmen dabei über 40 Läufer an dem Dauerlauf über die Gesamtstrecke von drei Kilometern teil. Bei der Playback-Show errangen Mitorganisator Manuel Ketelhöhn und Eckhard Möller größten Publikumszuspruch mit ihren Melodie-Potpourris von Peter Alexander und Conni Froboess. Für „Pack die Badehose ein und nimm dein kleines Schwesterlein“ gab es stehende Ovationen im Festzelt. Und an beiden Tagen wurden auch wieder die in Tüten eingepackten und hoch oben an geschmückten Kletterstangen befestigten Süßigkeiten von Klettermaxen abgeräumt.

Das Badewannenrennen entwickelte sich Pfingstsonntag zu einem für die „Kapitäne“ nicht so eingeplanten Etappenrennen. Zwei Teilnehmer mussten bereits kurz nach dem Start ihre „Rennwannen“ aufgeben. Statt die in den Grabenfluten versunkenen Wannen wieder zu bergen, stürzten sich die Spätzünder auf die davoneilende Konkurrenz, um die ebenfalls zu versenken. Erst dann ging es zurück zur eigenen Wanne, um die wieder flott zu machen. Eine Wasserschlacht, bei der die Wannenkapitäne im Sekundentakt in Seenot gerieten. Gleich im Anschluss standen diese Akteure sich Mann gegen Mann auf einem Baumstamm über den Landgraben gegenüber. Hauten mit den „Slawenpatschen“ so lange aufeinander ein, bis einer von Schlägen geschüttelt oder die Balance verlierend in die Fluten stürzte – sehr zum Gefallen der darüber begeisterten Zuschauer. Letztendlich siegte der 16-jährige Grebser Christoph Roost beim Wannenrennen. Und mit der Slawenpatsche konnte keiner besser umgehen als der 24-jährige Christopher Finck, ebenfalls aus Grebs.

Das Schubkarrenrennen hatte anschließend für die 26 Teilnehmer nur ein einziges, aber entscheidendes Handicap: Ein auf der Karre sehr locker gelagertes Holzei, das schon bei der kleinsten Unwucht zu Boden fiel. Das bedeutete jedes Mal einen Neustart im laufenden Rennen für den Teilnehmer.

Viel Zuspruch fand im Verlauf des Dorffestes erneut das Entenrennen. Dort gewannen die neun Bestplatzierten stattliches Bargeld. Der Gewinner immerhin 100 Euro. Gemeinsam wurde dann Pfingstsonntag beim Zelttanz in den Pfingstmontag hinein gefeiert.


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen