alt jabel : Badesaison fällt nicht ins Wasser

Die Verantwortlichen trafen sich zur Beratung im Mehrzweckgebäude des Waldbads in Alt Jabel. Fotos: andreas münchow
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Die Verantwortlichen trafen sich zur Beratung im Mehrzweckgebäude des Waldbads in Alt Jabel. Fotos: andreas münchow

Geplante Sprungtürme und neuer Steg für das Waldbad Alt Jabel: Bauanlaufberatung verlief erfolgreich

svz.de von
19. April 2016, 21:00 Uhr

Ein rot-weißes Absperrband flattert um die Liegewiese, eine Pumpe befördert nach und nach Wasser aus dem Becken: Noch herrscht Ruhe im Waldbad Alt Jabel. Aber nicht mehr lange, denn demnächst beginnen hier die Bauarbeiten für den neuen Steg und die Sprunganlage. Jetzt trafen sich die Verantwortlichen zur Bauanlaufberatung.

Bürgermeisterin Christel Drewes freute sich eingangs, dass „unser Waldbad jetzt ein bisschen schöner“ gemacht werden soll. Die „Macher“ sind neben Planer Harald Klöhn (plante auch die Arbeiten für die inzwischen berühmte Rutsche „Grüne Mamba“) das Schweriner Tiefbauunternehmen M-TEC GmbH & Co. KG sowie die Dömitzer SME Stahl- und Metallbau Ehbrecht GmbH & Co. KG. M-TEC wird zunächst die Tragpfähle für den Steg in den Grund rammen. Holger Düwel, Technischer Leiter der Firma: „Wir werden mit den Arbeiten im Mai beginnen und insgesamt 18 Rohrstücke, die bis zu 15 Meter lang sind, in den Boden bringen.“

Anschließend werden die Dömitzer Stahl- und Metallbauer anrücken und die Maße nehmen. Das heißt konkret, dass die Abstände zwischen den Pfählen genau vermessen werden müssen, damit die eigentliche Brückenkonstruktion, also der Steg, auch auf die Träger passt. SME-Geschäftsführer Stefan Ehbrecht: „Dann können wir mit der Produktion der Anlage in unserem Unternehmen beginnen.“ Dazu gehören neben den Segmenten für den rund 33 Meter langen Steg auch die beiden 1- bzw 4-m-Sprungtürme. Farblich wird die gesamte Konstruktion grau, der Stegbelag rostbraun sein.

Wie Gerlinde Stellmach vom Landkreis sagte, wird die neue Sprung- und Steganlage 242  000 Euro kosten. Über 193  000 Euro davon kommen aus Fördermitteln und 48  500 Euro von der Gemeinde. Weitere Mittel kommen aus Spenden (SVZ berichtete). Angestrebt wird, dass die Arbeiten bis zum Beginn der Sommerferien im Juli abgeschlossen sind und die Badesaison im Waldbad Alt Jabel dann starten kann. Bademeister Fred Klinge: „Bis dahin werden wir auch wieder die notwendigen rund eine Million Liter Wasser im Becken haben, die jetzt wegen der Bauarbeiten weitgehend abgepumpt werden müssen.“

Notwendig wurde der Neubau, weil der alte Sprungturm nicht mehr durch den TÜV kam und im November Sturmböen den Steg zerstörten.

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