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Umleitungs-Empfehlungen : B 106 in Wöbbelin ab Montag gesperrt

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Am Montag beginnen umfangreiche Straßen- und Kanalbauarbeiten auf der B 106 in der Ortslage Wöbbelin. Die Bauarbeiten werden vor aussichtlich bis zum 30. September 2013 andauern. Umleitungsempfehlungen finden Sie hier:

svz.de von
erstellt am 23.Mär.2012 | 07:12 Uhr

wöbbelin | Am Montag beginnen umfangreiche Straßen- und Kanalbauarbeiten auf der B 106 in der Ortslage Wöbbelin. Die Bauarbeiten werden vor aussichtlich bis zum 30. September 2013 andauern. Ausgebaut wird die Bundesstraße in der gesamten Ortslage. Während der gesamten Bauzeit ist eine halbseitige Straßensperrung mit Ampelregelung eingerichtet. Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht bis 7,5 Tonnen sowie der Anliegerverkehr aus Richtung Schwerin können die Baustelle umfahren, indem sie in Dreenkrögen auf die Kreisstraße 35 in Richtung Lüblow abbiegen und dann in Richtung Ludwigslust weiterfahren. Fahrzeuge über 7,5 Tonnen müssen auf der Bundesstraße verbleiben und durch die Baustelle fahren.

Schon jetzt ist zu befürchten, dass es zu erheblichen Behinderungen kommen wird. Deshalb macht SVZ ihren Lesern noch weitere Vorschläge, die Baustelle weiträumig zu umfahren (siehe nebenstehende Grafik). Die bereits genannte Umfahrung über Lüblow ist sicher die nahe liegendste. Sie ist nur rund vier Kilometer länger und bedeutet einen Zeitverlust von rund fünf Minuten. Allerdings ist die Strecke sehr kurvenreich, in weiten Teilen auf 70 Stundenkilometer Höchstgeschwindigkeit begrenzt und weist viele leichte Unebenheiten auf. Das merken besonders jene Zeitgenossen, die in hart gefederten Autos unterwegs sind. Außerdem sind neben Dreenkrögen auch die Orte Lüblow und Neu Lüblow zu passieren. Besonders in Lüblow ist Vorsicht geboten. Es ist ein kurvenreiches Dorf mit einer Kindertagesstätte in unmittelbarer Nähe der Straße. Hier ist die Höchstgeschwindigkeit auf 30 Stundenkilometer begrenzt.

Polizei kündigt Anhaltekontrollen an

Auch die Polizei ist sensibilisiert. Polizeisprecher Klaus Wiechmann: "Die Polizei erkennt entlang der Umleitungsstrecke mögliche Gefahrenpunkte, die uns veranlassen, Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit zu treffen. Mit Beginn kommender Woche werden wir entlang der Strecke erhöhte Präsenz zeigen, um beruhigend auf den Fahrzeugverkehr einwirken zu können. Wir werden aber auch ab Dienstag früh Verkehrskontrollen im Ortskern von Lüblow durchführen, dort im Bereich einer Kindertagesstätte und auch den Schülerverkehr im Ort sichern. Wir wollen diese Kontrollen ganz bewusst als Anhaltekontrollen durchführen, um die Fahrzeugführer nachhaltig zu sensibilisieren."

Alternative: Umleitung über Neustadt-Glewe

Wer das nicht so gern hat, schaut sich nach Ausweichmöglichkeiten um. Alternative ist die Umleitung über Neustadt-Glewe: kurz vor Dreenkrögen auf die Autobahn in Richtung Berlin und an der Abfahrt Neustadt-Glewe wieder runter. Ein Umweg von rund zehn Kilometern und ein Zeitverlust von rund zehn Minuten. Einziger Nachteil ist die Ortsdurchfahrt Neustadt-Glewe, die absolvieren muss, wer in Richtung Ludwigslust möchte. Die Ortsdurchfahrtstraße ist allerdings sehr gut ausgebaut. Ein Nadelöhr ist die Ampelkreuzung an der Wabeler Straße (Vorsicht, stationärer Blitzer vor dem Bahnübergang stadteinwärts!) Der Kreisel am Technikum hingegen ist großzügig ausgebaut, so dass kaum Behinderungen zu befürchten sind. Auf der Umleitungsstrecke befindet sich ein weiterer stationärer Blitzer kasten zwischen Neustadt-Glewe und Ludwigslust, kurz vor der Laascher Kreuzung in einer 60er Zone.

Wer direkt aus Schwerin kommt, kann sich noch für eine weitere Umfahrungsvariante entscheiden. Für die 60 Kilometer von Raben Steinfeld über die A 14, A 24 und B 191 nach Ludwigslust sind rund 55 Minuten einzuplanen. Einziger Vorteil: Man spart sich das Einordnen in die besonders in der warmen Jahreszeit zu erwartenden langen Autokonvois auf der B 106 zwischen Schwerin und Dreenkrögen.

Da die Baustelle fast 18 Monate andauern wird, ist es sicher am besten, die persönliche Standard-Ausweichstrecke auszutesten. Hintergrund der Sperrung sind gleich mehrere Baumaßnahmen. Der Wasser- und Abwasserzweckverband ZkWAL Ludwigslust setzt in Wöbbelin die bereits im vergangenen Jahr begonnenen Arbeiten zur zentralen Abwasserentsorgung fort.

Neue Regenwasserleitung und Abwasserkanal

Nachdem die Arbeiten vom Abzweig Neustadt-Glewe bis zum Ortsausgang Ludwigslust abgeschlossen sind, kommt jetzt der Bereich in Richtung Ortsausgang Schwerin einschließlich Nebenstraßen dran.

Die Männer einer Goldberger Baufirma verlegen ca. 1500 Meter Regenwasserleitung und etwa 2000 Meter Abwasserkanal. Außerdem lässt das Straßenbauamt Schwerin die gesamte Fahrbahnoberfläche erneuern.

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