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Verunglückte Frau leicht verletzt : Autofahrerin kollidierte mit Zug

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Der Zugführer und die Fahrgäste des Regionalzuges des ODEG, der gestern von Neustadt-Glewe aus gegen 12.40 Uhr am unbeschrankten Bahnübergang in Brenz mit einem Pkw seitlich kollidierte, kamen mit dem Schrecken davon.

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erstellt am 10.Feb.2012 | 07:37 Uhr

Brenz | Der Zugführer und die Fahrgäste des Regionalzuges des ODEG, der gestern von Neustadt-Glewe aus gegen 12.40 Uhr am unbeschrankten Bahnübergang in Brenz mit einem Pkw seitlich kollidierte, kamen mit dem Schrecken davon. Die verunglückte Autofahrerin aus dem Landkreis Ludwigslust-Parchim erlitt leichte Verletzungen, kam unter Schock ins Krankenhaus. Über ihr Leben muss ein Schutzengel gewacht haben. Der Frontbereich des Pkw war aufgerissen, beide vorderen Airbags ausgelöst - noch wuchtiger oder weiter nach innen hätte das Auto nicht getroffen werden dürfen.

Am Bahnübergang fordern Warn- und Stopp-Schilder zum Halten vor der Zugstrecke auf. Wie es dennoch zu der Kollision kommen konnte, ermittelt Beamte der Polizeiinspektion Ludwigslust, die Bundespolizei und Notfallmanager der Deutschen Bahn AG, da die DB AG die Hoheit über das Streckennetz besitzt. Nach aktuellem Ermittlungsstand der Polizei am Unfallort könnte die tief stehende Sonne die Ursache für den Unfall gewesen sein. Der Unglücksfahrerin wurde so möglicherweise die Sicht genommen. Der genaue Unfallhergang ist für die Beamten jedoch zusätzlich schwer nachzuverfolgen, da der Zugführer auf Anweisung seines Arbeitgebers Aussagen verweigert, auch Mitarbeiter der ODEG bislang noch keine Stellungnahme abgeben wollten. Die Fahrgäste des Personenzuges wurden mit einem Bus weiter befördert. Die Bahnstrecke blieb gesperrt.

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