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Ludwigsluster Tageblatt

19. November 2017 | 19:09 Uhr

Grabow : Auf Wehren im Amt Grabow Verlass

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Viel Lob und Anerkennung vom Amtswehrführer Bernd Rüsch für den Einsatz der Feuerwehrleute bei Ausbildung und Wettkämpfen

von
erstellt am 20.Jan.2015 | 07:00 Uhr

Für die Feuerwehren des Amtes Grabow war es ein ereignisreiches Jahr 2014: Insgesamt wurden die ehrenamtlichen Brandschützer zu 51 Bränden und 41 Hilfeleistungen gerufen. Im Jahr 2013 waren es noch 146. „Dies ist ein Rückgang von gut 30 Prozent und das ist auch gut so“, berichtete Amtswehrführer Bernd Rüsch auf der Jahreshauptversammlung. Denn am Tage steht es um die Einsatzbereitschaft in jeder Feuerwehr nicht gerade zu Besten. „Es waren immer kleine Einsätze, mal ein kleiner Baum, ein Flächenbrand, Türöffnungen und Tragehilfen, was eigentlich nicht immer unsere Aufgabe ist. In Möllenbeck hatten wir eine angeschlagene Gasleitung, ein Hausbrand, bei dem die Feuerwehrleute sehr umsichtig zu Werke gingen, so dass sich der betroffene Bürger bedankte und sehr froh und überrascht war, wie schnell die Feuerwehr ist und welch gute Arbeit sie leistet.“

Weitere Einsätze, die Amtswehrführer Bernd Rüsch anführte, waren ein Verkehrsunfall im Steindamm mit einer tödlich verletzten Person, der Großeinsatz in Grabow, Kleiner Wandrahm, wo ein Fachwerkhaus brannte und eine Person tödlich verletzt wurde. Ein weiterer Großeinsatz mit 54 Feuerwehrleuten war die Suche nach einer vermissten Person.

„Auch das Jahr 2014 hatte wieder viele und anstrengende Herausforderungen. Jeden Einsatz, jede Ausbildung jede Überprüfung und auch alle gemütlichen Zusammenkünfte haben wir gemeinsam gut gemeistert. Hier allen nochmals meinen Dank“, so Bernd Rüsch. Für jede der Feuerwehren des Amtes gab es viele Höhepunkte und Aktivitäten, ob in der Gemeinde, im Kreis oder auf Landesebene. „Wir hatten unseren Amtsfeuerwehrtag in Krinitz, viele Veranstaltungen der Jugendwehr, Vorstandssitzungen, Wehrführerdienstberatungen, dazu Auszeichnungsveranstaltungen, Treffen der Senioren, Übungen und Überprüfungen im Amt“, ergänzte der Amtswehrführer. Viele Kameraden nahmen an Ausbildungslehrgängen teil und zum größten Teil wurden diese erfolgreich abgeschlossen. So wurde auch 2014 ein Motorkettensägenlehrgang in Eldena durchgeführt, an dem wieder zwölf Kameraden teilnahmen. Im Jahr 2015 wird das die Amtswehrführung wiederholen.

Was die Stärken der Amtswehren betrifft, so seien die Mitgliederzahlen stabil geblieben, so Bernd Rüsch. „Wobei ich mir doch wünsche, dass noch mehr Bürger zur Feuerwehr finden, vor allem jene, die ihren Arbeitsplatz vor Ort haben. Und ich wünsche mir, dass es bei Neueinstellungen in der Verwaltung, als Gemeindearbeiter oder im Bauhof ein Feuerwehrmann sein muss.“

Was den Ausbildungs- und Wettkampfbereich betrifft, so ist hier der Amtsfeuerwehrtag im Mai 2014 in Krinitz zu nennen. „Dieser war wieder ein voller Erfolg, einen herzlichen Dank an unsere kleinere Wehr in Krinitz. Mit einem Umzug ging es durchs Dorf, viele Bürger staunten, was für ein Aufgebot an Feuerwehren es im Amt gibt.“ Den Internationalen Wettkampf gewann Zierzow, bei Knoten und Stichen waren Boek/Gorlosen vorn, beim Löschangriff holte sich die Wettkampfgruppe Wanzlitz/Werle den Sieg und in der Gesamtwertung hatte Boek/Gorlosen die Nase vorn. Bei kreislichen Vergleichen waren drei Mannschaften dabei, die sich tapfer geschlagen haben. Es stellten sich die Mannschaften aus Muchow im Löschangriff der Konkurrenz, die Gruppen aus Zierzow und Grabow gingen im Internationalen Wettkampf an den Start. Bernd Rüsch: „Alle haben eine gute Leistung abgeliefert, dafür meinen Dank. Die Feuerwehr Grabow hat durch ihren zweiten Platz nun die Möglichkeit, beim Landesvergleich eine gute Rolle spielen zu können.“ Ein Ausbildungshöhepunkt, so Bernd Rüsch, ist und bleibt jedes Jahr im Herbst eine Überprüfung der Feuerwehren im Amt. 2014 stand die Ausbildung in den Feuerwehren im Mittelpunkt. Thema waren drei Kategorien: Gruppe im Einsatz, Leitern und Funk sowie ein Verkehrsunfall mit verletzter Person. In jeder Feuerwehr wird gute Arbeit geleistet, jeder nutzt seine Möglichkeit mit seinen technischen Voraussetzungen. „Ich möchte mich dafür noch einmal bedanken, und kann den Bürgermeistern versichern, dass in jeder Gemeinde und auch in der Stadt die Aufgaben der Feuerwehren erfüllt werden.“

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