ludwigslust : Auf Erkundung in der Ewigen Stadt

Junge Katholiken aus Ludwigslust kamen Papst Franziskus ganz nah / Würdiger Nachklang des Firmungs-Sakraments für Jugendliche

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15. März 2014, 07:00 Uhr

Ludwigsluster erobern Rom – junge Leute aus der Lindenstadt konnten jetzt dieses Gefühl erleben. Drei der fünf 14- bis 15-jährigen Katholiken, die im September die Firmung empfangen hatten, begaben sich mit Elternteilen, Pfarrer Dr. Ludger Hölscher und den zwei Ordensschwestern Margreth Evers und Thaddäa Wittenbrink auf die Reise in die Heilige Stadt. Es war gewissermaßen die Krönung des Starts in den neuen Lebensabschnitt. Die Firmung ist für Katholiken ein Sakrament, das heißt ein sichtbares Zeichen der unsichtbaren Wirklichkeit Gottes. Die Firmung wird als Gabe der Kraft des Heiligen Geistes an den Gläubigen verstanden. Bei diesem besonderen Fest für die katholischen Jugendlichen hatte der Hamburger Erzbischof Dr. Werner Thissen die heilige Handlung in Ludwigslust vollzogen.

Nun folgte also die Fahrt in die Ewige Stadt. Pfarrer Hölscher hatte bereits zum zweiten Mal Firmlinge seiner Gemeinde zu so einer Fahrt eingeladen. Die knapp eine Woche Rom sollte auch dieses Mal zum unvergesslichen Erlebnis werden. Auch wenn das Wetter zunächst nicht mitspielte, tat das der Stimmung kaum Abbruch. Das herausragendste Erlebnis war sicher, dass die Ludwigsluster bei der traditionellen Audienz auf dem Petersplatz Papst Franziskus ganz nahe kamen. Dafür gesorgt hatte ein deutscher Priester, der in Rom lebt und den Schwester Margreth in früheren Jahren im Oldenburgischen bereits im Kindergarten hatte. Er schleuste die Ludwigsluster an einen günstigen Platz.

Zu den römischen Begegnungen zählt auch, dass die Ludwigsluster einen Priesteramtskandidaten wieder trafen, der vor zwei Jahren in der Lindenstadt ein Praktikum absolviert hat.

Jeden Tag wurde die Heilige Messe in einer anderen Kirche gefeiert. Pfarrer Hölscher konnte den anderen Mitgliedern der Reisegruppe viele geschichtsträchtige Orte Roms zeigen und erklären, denn er hat mehrere Jahre selbst in der Stadt gelebt – während seines Studiums. In Rom ist Ludger Hölscher auch zum Priester geweiht worden.

Das Quiz, das am Abend der Ankunft ausgeteilt wurde und die Gruppenteilnehmer die Woche begleiten sollte, absolvierten sie in Zweiergruppen mit viel Spaß. Nun wissen alle, was ihre Namenspatrone auch mit Rom zu tun haben, die Anzahl der bisherigen Päpste, wie die Inschrift der Kuppel des Petersdoms lautet, von wem der Obelisk auf dem Petersplatz getragen wird…

Sehr beeindruckend waren die Kirchen und viele geschichtliche Hintergründe. Besichtigt wurden unter anderem die vier Hauptkirchen Roms (Petersdom, Lateranbasilika, St. Paul vor den Mauern und Santa Maria Maggiore). Auch die Domitilla-Katakomben standen auf dem Besichtigungsplan, das größte Labyrinth unterirdischer Gräbersysteme aus dem 1. und 2. Jahrhundert. Der deutsche Friedhof und die Heilige Stiege waren ebenfalls Ziele der Ludwigsluster.

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